Autor Thema: unerfüllte Abhängigkeiten: lib32-glu / lib32-primus  (Gelesen 750 mal)

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Offline vetzki

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Re: unerfüllte Abhängigkeiten: lib32-glu / lib32-primus
« Antwort #15 am: 19. April 2017, 15:26:48 »
wie kann sich der "normale" benutzer schon großartig einbringen außer durch vll. bug reports? (und am bsp kde, am besten einen sinnvollen, idealerweise in englisch was teilweise imo gar nicht so einfach ist wenn z.b. irgendein einstellungsfenster ab und an abstürzt)

die meisten windows probleme sind doch oftmals selbstgeschaffene durch käse wie "cleaner tools", installation von programm x aus unseriöser quelle y und ähnliches.

bluescreen hatte ich den letzten unter windows gefühlt vor 10 jahren (und schuld daran war hardware defekt)

Offline Peter

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Re: unerfüllte Abhängigkeiten: lib32-glu / lib32-primus
« Antwort #16 am: 19. April 2017, 20:42:44 »
Moin, also das Denken aufgeben?
Ich gönne dir doch dein Spielzeug. Aber ist es nicht zu Schade, es nur bastelafinen Leuten zu überlassen, die sich gerne intensiver damit befassen? Ich möchte den Computer am liebsten nur als Werkzeug benutzen. Wenn du damit rechnen musst, dass dein Auto morgen nicht mehr fährt, oder die Scheibe nicht mehr durchsichtig ist, oder das Lenkrad nur manchmal funktioniert würdest du auch komisch gucken. Und dann kommt ein Autoschrauber und erklärt dir, wie du es selber reparieren könntest, wenn du genug technisches Verständnis und den Umgang mit Werkzeugen erlernt hast. Das du eigentlich nur zur Arbeit fahren wolltest und dein Tagesablauf etwas anderes vorsieht, wird dabei vollkommen aus dem Auge verloren.

2. Ein RR kann immer mal hupsasas bekommen und es an Octopi festzunageln, ich weiss nicht
Wenn man weiß, dass es zu Problemen kommen wird, würde ich wenigstens eine Warnung erwarten, die dann aufpoppt und die weitere Vorgehensweise beschreibt. Ich hatte die Bildschirmprobleme anfang des Monats nicht, da ich vorher abgewartet hatte und einige Forumsbeiträge dazu gelesen habe. Update im tty hat dann reibungslos funtktioniert. Die Ankündigung im Forum und die Erfolgsmeldungen oder Problemlösungen sind übrigens eine tolle Idee.

3. Niemand haelt dich oder zwingt dich linux & co zu verwenden.
Ich finde Manjaro  und aber vor allem auch die OpenSource Anwendungssoftware bisher sehr gut. Und es wäre noch schöner, wenn nicht diese gewisse Angst im Hintergrund bei jedem Update wäre. Ab Windows 2000 ist man halt von Windows Ein-Klick-Updates gewöhnt, die stets funktionierten. Davor war die selbe Angst bei Updates da. Ich kann mich noch gut dran erinnern. Und jetzt sind ähnliche Probleme wieder da, die man als völlig überwunden angesehen hatte.

4. Manjaro hat es gut hinbekommen, die updates, das es doch mal zu engstellen kommt, klar aergerlich aber
Wenn man von einer quasi Unbenutzbarkeit des Touchpads absieht durch fehlerhaftes libinput update...
https://forum.manjaro.org/t/problems-with-the-touchpad-after-the-last-update/21536
Und ärgerlich ist es nur, wenn man es wieder hinbekommt. Wenn nicht ist das meistens eine mittlere Katastrophe.

5. Leider ist es so, das die Sprache in die Tiefe gehend engl ist, aber es gibt doch auch dt sprachige foren?
Hilft oft aber nicht immer: http://www.manjaro-forum.de/index.php/topic,891.msg5423.html#msg5423

6. oft sehr oft kommt mit der update info auch ein kleines howto, genauso wie ein update konsole, da erscheinen die Meldungen, und, wer lesen kann hat dann Vorteile
Das ist wirklich eine tolle Idee.

Das was dir vorschwebt
Zitat
Ich erwarte schon, dass ich per klick eine Vorgängerversion von einem Paket auswählen kann und dann die Abhängigkeiten neu prüfen oder falls schon installiert wieder downgraden kann. Ich erwarte auch genauso, dass die GUI dabei sinnvolle Vorschläge macht und den Benutzer gegebenenfalls an die Hand nimmt.
Sowas geht im momentanen Stand sowas vun inne Büx, das du dann wieder etwas haben wirst um zu schreien.
Ich musste halt das Tool downgrade herunterladen und manuell das Paket libinput in der pacman.conf sperren! An dieser Stelle hätte ich gerne in Octopi die Vorgängerversion ausgewählt und einen Haken gesetzt bei "Updates dieses Paketes in Zukunft ignorieren".
Für mich wäre dies nicht zu viel verlangt von einer PaketverwaltungsGUI.
http://www.manjaro-forum.de/index.php/topic,891.msg5424.html#msg5424


Auf jedenfall ich waere dann weg.....................
So sind dann alle Anderen weg, die es nicht per Konsole repariert bekommen. Ist dann halt die Frage, für wen das Manjaro sein soll.

Freiheit bedingt das ich Verantwortung uebernehme fuer mein handeln meine Entscheidung(en), im Kleinen wie im Grossen.
Im Zweifelsfall muss man halt entscheiden, ob das Werkzeug (OS) für das man sich entschieden hat einem ein Arbeiten ermöglicht, wie man es gerne hätte. Genau da muss Manjaro mit allen anderen Betriebssystemen konkurrieren. Und jeder wird für sich die Frage anders beantworten.

Ein Klick und alles passiert im Hintergrund......................
Du wirst es nicht glauben aber genau so funktioniert es seit Jahren erfolgreich bei den vorherrschenden Betriebssystemen für Endanwender auf dem Desktop.
Als Gegenbeispiel mal hier ein Update, welches ich auch seit geraumer Zeit ignoriere, weil es nicht funktioniert: https://aur.archlinux.org/packages/teamviewer/?comments=all

Und hier übrigens der eingebrachte Bug Report zu meinem letzten Problem:
https://bugs.manjaro.org/index.php?do=details&task_id=178

In diesem Sinne

GW aus Fernost
Schöne Grüße aus Berlin
« Letzte Änderung: 19. April 2017, 20:50:24 von Peter »

Offline Rik

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Re: unerfüllte Abhängigkeiten: lib32-glu / lib32-primus
« Antwort #17 am: 19. April 2017, 21:42:28 »
@Peter: Installier doch Linux Mint Cinnamon / Mate (sehr übersichtlich und einfach zu bedienen) und fertig. Für Otto Normalanwender völlig ausreichend und genau richtig. Ich hatte unter Linux Mint (Ubuntu) deutlich weniger Probleme als unter Windows. 2013 bin ich gewechselt, nachdem bei mir Windwos 7 massiv Probleme mit Multimedia-Anwendungen zeigte (ständige Abstürze).
Windows 10 hatte ich nur noch eine Zeit lang im Dualboot. Mir ist schleierhaft, wie man dieses System produktiv einsetzen kann, allein die unübersichtliche versteckte Menüführung ist eine blanke Zumutung, da ist jeder Linux-Desktop eine wahre Freude gegen. Und dann die chronische Unsicherheit, das ewige Virenproblem...

Das schöne an Linux Mint ist, es bietet von Haus aus ein 100% fertiges einsatzbereites System; alles, was Otto Normalo braucht: Mail, Browser, Büro (LibreOffice) und vollständige Multimedia-Unterstützung, was allesamt bei Windows erst mühevoll nachinstalliert werden muss.
---

Ich bin vor Kurzem auch nur nach Manjaro gewechselt, um in den Genuss dessen aktueller – aber dennoch stabiler – Paketquelle zu kommen. Mit dem AUR zusammen lässt es keine Wünsche offen. Da bin ich für meine Arbeit bereit, auch mal die Konsole zu bedienen, wenn es sein muss, solange die Vorteile deutlich überwiegen und ich kein Flickenwerk wie Arch Linux oder Siduction habe.


« Letzte Änderung: 19. April 2017, 21:45:45 von Rik »

Offline Peter

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Re: unerfüllte Abhängigkeiten: lib32-glu / lib32-primus
« Antwort #18 am: 19. April 2017, 22:04:30 »
@Peter: Installier doch Linux Mint Cinnamon / Mate (sehr übersichtlich und einfach zu bedienen) und fertig.
Mit diesen nicht RR Distros hatte ich zumindest unter Opensuse vor über 10 Jahren noch ganz andere Probleme. Es gab nur Minorupdates für installierte Programme. Wenn man das umgehen wollte, musste man etliche zusätzliche Repositories hinzufügen. Von den damit installierten Spielen (für einen Jugendclub) funktionierten vielleicht ein Drittel. Die anderen starteten nicht einmal. Trotzdem sollte man für eine aktuelle Version des OS alle Nase lang neu installieren. Die Berücksichtigung der Abhängigkeiten war oftmals nicht ausreichend.

Ich fand es ja gerade eine gute Idee eine benutzerfreundliche rolling release Distribution zu finden, die ihre Pakete mit Absicht nochmal kontrolliert, bevor sie, in dem Fall von Arch, übernommen werden.
Funktioniert es denn mittlerweile unter Mint oder Ubuntu von einer Version auf die nächste zu updaten ohne neu installieren zu müssen? Und kriege ich da auch große Versionsupdates von z.B. Firefox, Gimp, Libreoffice...?

Offline Rik

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Re: unerfüllte Abhängigkeiten: lib32-glu / lib32-primus
« Antwort #19 am: 19. April 2017, 23:38:02 »
Die Macher von Linux Mint bevorzugen lieber eine saubere Neuinstallation als ein Rolling Release, dementsprechend vorsichtig sind auch deren regelmäßige Aktualisierungen.
Eine RR Distro ist für einen Normalanwender eigentlich auch nutzlos. Dem ist es Schnuppe, ob sein BS brandneu ist oder nicht, hauptsache es läuft, sieht schick aus und ist zuverlässig.
Linux Mint hatte ich einmal im Jahr neu aufgesetzt. Meine persönlichen Daten liegen eh auf einer externen Festplatte (alternativ eine eigene Partition z.B. für \home samt Benutzereinstellungen aller Anwendungen), und die aktuellen Programme – welche an der Paketquelle vorbei installiert wurden – lagen auf einer eigenen Partition \opt; insofern war das Neueinrichten innerhalb einer Stunde getan.

Mittlerweile wird auch ENDLICH ein Paketformat (Flatpak) eingeführt, über welches unabhängig von Versionen und Distribution Anwendungen eingerichtet werden können. Vor allem kommerzielle Programme wie Spiele sowie professionelle Anwendungen dürften damit eher für Linux herauskommen. Letztlich ist das Fehlen einer allumfassenden einfachen Portierbarkeit der einzige Grund, warum in der Wirtschaft noch stark Windows eingesetzt und alleinig unterstützt wird.

« Letzte Änderung: 19. April 2017, 23:46:55 von Rik »

Offline Peter

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Re: unerfüllte Abhängigkeiten: lib32-glu / lib32-primus
« Antwort #20 am: 20. April 2017, 16:55:26 »
Die Macher von Linux Mint bevorzugen lieber eine saubere Neuinstallation als ein Rolling Release, dementsprechend vorsichtig sind auch deren regelmäßige Aktualisierungen.
Linux Mint hatte ich einmal im Jahr neu aufgesetzt.
Das ist genau das, was ich nicht will. Es soll schon so mindestens 5 Jahre ohne Neuinstallation laufen. Mein Netbook mit Windows7 wird jetzt 7 Jahre. Vom ersten Einschalten bis jetzt ist das Betriebssystem auf dem neusten Stand. Komplett ohne Klick wäre dies möglich gewesen, wenn ich nicht irgendwann die updates mir vorher angucken wollte und einige aussortieren wollte (Upgrade zu Windows 10). Das ist seit Jahren da Stand der Technik.

Mittlerweile wird auch ENDLICH ein Paketformat (Flatpak) eingeführt, über welches unabhängig von Versionen und Distribution Anwendungen eingerichtet werden können. Vor allem kommerzielle Programme wie Spiele sowie professionelle Anwendungen dürften damit eher für Linux herauskommen. Letztlich ist das Fehlen einer allumfassenden einfachen Portierbarkeit der einzige Grund, warum in der Wirtschaft noch stark Windows eingesetzt und alleinig unterstützt wird.
Hört sich gut an. Ich werde mich diesbezüglich mal informieren.

Offline Amber

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Re: unerfüllte Abhängigkeiten: lib32-glu / lib32-primus
« Antwort #21 am: 05. Mai 2017, 21:54:05 »
Moin,

damit es klar ist, Linux ist nicht Windows und umgekehrt. Wer sich bewußt für Linux entscheidet, entscheidet sich auch für das Terminal sowie über gewisse Grundkenntnisse für das System. Gute Software für deren installation, klar synaptic mehr gute Software in der Kategorie gibt es nicht und auch diese ist nicht Perfekt.

peace
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