Autor Thema: Manjaro ohne GPT / EFI (Installation gescheitert)  (Gelesen 8778 mal)

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Offline ebbi97a

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Re: Statusbericht
« Antwort #45 am: 10. Dezember 2017, 11:11:49 »
Vermutlich hing es damit zusammen, das ich "falsch" - also im BIOS-Modus - gebootet hatte.
So war es auch. Inzwischen ist es mir gelungen, 2 weitere Testsysteme auf der Platte /dev/sda unterzubringen, indem ich 2 neue Partitionen zwischen bestehende geschoben habe und von einem EFI-fähigen Installations-USB-Stock Antergos und GeckoLinux erzeugt habe. Das eine ist wie Manjaro ein Arch-Derivat, das zweite ein Derivat von OpenSuse.

Beide starten ohne Krücken vom EFI und laufen einwandfrei. Sie haben sogar die 3 Altsysteme eingebunden, die noch im BIOS-Modus starten; die beiden neuen sollen mir jedoch als Vorlage dienen, wie ich die alten richtig umbasteln kann. Leider ist das auslösende Problem bis jetzt noch geblieben: der Start von Manjaro (und zusätzlich jetzt auch noch Antergos) aus dem neuen Grub2-Menü im EFI-Modus endet in Kernel Panic. Aber das werde ich schon noch hinbasteln.

Einzelheiten
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2017, 11:13:23 von ebbi97a »

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Re: Manjaro ohne GPT / EFI (Installation gescheitert)
« Antwort #46 am: 11. Dezember 2017, 18:21:24 »
Gerade habe ich die Grub-Einträge des unter EFI bootfähigen Antergos-Systems erneuert, so daß auch Manjaro drin steht und dann das Bootmenü neu erzeugen lassen. Zuletzt war es von GeckoLinux erzeugt worden, das auch schon unter EFI startet; die 3 älteren Systeme sind noch BIOS.

Zu meinem großen Erstaunen kann auch Antergos - welches ja wie Manjaro ein Abkömmling von Arch Linux ist -- das Manjaro nicht starten: kernel panic. Ich komme aus dem Wundern nicht mehr heraus, denn die beiden ubuntuartigen Systeme (Xubuntu und Mint) können nach wie vor gestartet werden.

Offline ebbi97a

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Fast am Ziel
« Antwort #47 am: 12. Dezember 2017, 10:49:01 »
Gerade konnte ich Manjaro händisch so hinbasteln, daß es aus dem Efi-Menü heraus reproduzierbar startet und sogar die beiden ubuntu-ähnlichen Systeme Mint und Xubuntu aus seinem eigenen Grub-Menü zum Laufen kriegt. Mein besonderer Dank geht an Hubsi-Gberg für seine hartnäckigen Hinweise auf diese Notwendigkeit. Des Gedankens Blässe gewinnt wieder Lebensfarbe. :)

Einzelheiten

Wenn ich aus dem EFI-Menü heraus den Eintrag für Manjaro auswähle kommt ein älteres Grub-Menü, welches wohl von der letzten automatischen Kernel-Aktualisierung bei Manjaro stammt. Es enthält nämlich nur  noch Xubuntu und Mint; die beiden zwischenzeitlich installierten Mustervorlagen (nur zu diesem Zweck habe ich sie installiert) Antergos und Gecko fehlen. Das wird sich beim nächsten neuen Kernel wohl wieder ändern. Jetzt muß ich noch die Umstellung von Xubuntu und Mint auf EFI schaffen, dann habe ich mein Ziel eines BIOS-freien Grundsystems erreicht.

Um nicht jedesmal zum richtigen Zeitpunkt mittels F11 ins EFI-Menü springen zu müssen, muß ich mir noch was einfallen lassen; das hatte ich so nicht erwartet. Ein großer Fortschritt ist aber, daß ich keine externen Starthilfen à la SuperGrubDisk mehr brauche; das EFI-Menü langt dafür.

Das alles wird sich aber bis Ende Januar / Anfang Februar verschieben, weil ich mich am Wochenende dazu überreden habe lassen, über den Jahreswechsel an einer Autofahrt nach Westafrika teilzunehmen und so kurzfristig jetzt eine Menge Vorbereitungsstress anfällt. Dieses Thema wird während meiner Abwesenheit auf "erledigt" gesetzt -- nach der Rückkehr auf "gelöst", wenn der letzte Schliff vorhanden ist.
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2017, 10:53:50 von ebbi97a »

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Gelungen!
« Antwort #48 am: 13. Dezember 2017, 17:04:04 »
Jetzt laufen alle Systeme im EFI-Modus und sind immer direkt über das EFI-Menü erreichbar.

Über das Grub-Menü funktionieren alle Systeme nur dann, wenn Manjaro oder Antergos den Grub-Eintrag erzeugt haben; Xubuntu, Mint und Gecko können die Arch-Derivate nicht starten. Das ist zwar unschön, aber damit kann ich leben. Nach meinem "Urlaub" werde ich mir Gedanken machen, ob ich mit weiteren Bootladern herumprobieren will; für jetzt gilt das Problem als gelöst. Wenn eines der nicht befähigten Systeme ein Kernel-Update kriegt und anschließend den "Sammelboot" kaputt macht gehe ich eben mit F11 in's EFI, starte Manjaro und erzeuge ein neues. Hoffentlich geht es wirklich so einfach, wie ich mir das jetzt ausmale.

Ein Zusatzproblem mit dem stark verzögerten Start von Xubuntu und Mint (da ist immer "a start job is running" gemeldet worden, sofern die Meldungenen nicht unterdrückt waren) mit 1m30s Zwangspause zusätzlich zum Normalstart hat sich auf geänderte UUIDs meiner beiden SWAP-Partitionen zurückführen lassen. Nach Verbesserung in den betroffenen /etc/fstab war der Spuk verschwunden; da habe ich in meinem Tran wohl irgendwann die Swaps neu "formatiert".
« Letzte Änderung: 13. Dezember 2017, 17:09:19 von ebbi97a »