Autor Thema: Kernel Panic nach fremdem Bootloader ...  (Gelesen 1522 mal)

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Offline rambler

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Kernel Panic nach fremdem Bootloader ...
« am: 04. Oktober 2015, 18:42:07 »
Hallo,

ich habe mich für Mate interessiert, doch die Manjaro Mate Version brach beim Installationsvorgang ab ander Stelle wo man eigentlich für Internetanschluß sorgen soll und Stromkabel....mehrmals. Also hab ich Ubuntu Mate aufgespielt, die haben auch das Tweak tool aber egal.
Nach Installtion konnte Manjaro xfce nicht mehr starten. Kernel Panic. Kurzerhand xfce neu aufgespielt. Alles gut, Manjaro lässt Ubuntu in Ruhe, /home auch noch da, Manjaro ist echt super easy.....aber da das neue Ubuntu so ein elegantes Grubmenu hat wollte ich das wieder aufspielen und schwupps kommt aus Manjaro wieder die Kernel Panic Meldung. Woran kann das liegen? Kann ich das wieder löten? Kann quasi nur in Ubuntu Mate booten, obwohl das Grub durchaus die Manjaro erkannt hat. ( in den beiden fstabs stehen für die bootpartition dieselben UUIDS).
Danke

« Letzte Änderung: 04. Oktober 2015, 18:46:40 von rambler »

Offline Hubsi_Gberg

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Re: Kernel Panic nach fremdem Bootloader ...
« Antwort #1 am: 04. Oktober 2015, 18:57:10 »
Hallo rambler

da scheint ja bei dir einiges gehörig durcheinander geraten zu sein. Nicht zuletzt wegen deiner kürzlichen Installationen. Daher ist es erst mal wichtig zu wissen, wo genau dein GRUB sitzt - sofern überhaupt vorhanden. Zeige uns doch bitte mal folgende Informationen im Codeblock an:
sudo fdisk -l 2>/dev/null | egrep "Disk /|/dev/" | sed "s#^/dev/#Part /dev/#" | awk '{print $2}' | sed 's/://' | xargs -n1 -IX sudo sh -c "hexdump -v -s 0x80 -n  2 -e '2/1 \"%x\" \"\\n\"' X | xargs -n1 -IY sh -c \"case  \"Y\" in '48b4') echo X: GRUB 2 v1.96 ;; 'aa75' | '5272') echo X: GRUB Legacy ;; '7c3c') echo X: GRUB 2 v1.97 oder v1.98 ;; '020') echo X: GRUB 2 v1.99 ;; *) echo X: Kein GRUB Y ;; esac\""
Und zeige uns bitte auch mal die Aufteilungen deiner Partitionen an:
sudo fdisk -l

Offline oldmcsam

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Re: Kernel Panic nach fremdem Bootloader ...
« Antwort #2 am: 04. Oktober 2015, 19:17:47 »
Hallo rambler,

das Problem kenne ich auch: Ubuntu und Abkömmlinge bekommen keinen funktionierenden Grubeintrag für Manjaro gebacken.
Manjaro dagegen bekommt das hin.
Ich benutze z.B. als Hauptdistri Bodhi-Linux (weil ich dann ein eigenes png-Bild für den Grub-Startbildschirm benutzen kann), die in den mbr ihren Grubeintrag schreibt und eine vorhandene Manjaro-Distri mit Kernel-Panic quittiert.
Mit Tahr-Puppy komme ich dann an alle vorhandenen Distris und deren Bootloader heran.
Dann kopiere ich den Original-Manjaro-Booteintrag in den Grub von Bodhi-Linux (oder auch Ubuntu oder Mint etc.) an die gewünschte Reihenfolge.
So habe ich bisher bis zu 20 verschiedene Distris auf einem Rechner installieren können, die alle sauber starten.
Ich gebe zu, das waren wilde Experimente. Heute beschränke ich mich auf wenige Distris, aber der Erkenntnisgewinn war nützlich.

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Offline Xirrin

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Re: Kernel Panic nach fremdem Bootloader ...
« Antwort #3 am: 04. Oktober 2015, 19:45:24 »
Am einfachsten ist es dem Manjaro grub mit chroot wieder herstellen.



Gruß

Offline oldmcsam

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Re: Kernel Panic nach fremdem Bootloader ...
« Antwort #4 am: 05. Oktober 2015, 10:09:26 »
Hallo @ all,
ich möchte hier einmal meine Vorgehensweise beim Einrichten eines PC's mit mehreren Betriebssystemen so gut wie möglich und in aller „Kürze“ zeigen:
Auf diesem Lenovo Laptop sind Windows 7, Windows XP, Manjaro Xfce, Mint 17, Android 4.4, Bodhi 3.0 und zwei Puppy installiert, letztere frugal auf einer Datenpartition. (siehe screen-2)

Zuerst wurden die Windows installiert (oder mittels clonezilla übertragen), dann Bodhi Linux mit Grub in den mbr.  Bei allen weiteren Distris wird Grub nicht in den mbr, sondern in die jeweilige root Partition installiert.
Puppy wird frugal in eine beliebige Partition installiert (bei mir in eine vfat32 Datenpartition sda9).

Wie der Grub-Eintrag (in Bodhi) für Puppy aussieht kann man in screen-0 sehen.
Das Hintergrundbild im Grub-Startbildschirm läßt sich in Bodhi unter etc/remastersys hinterlegen als grub.png.

In screen-1 ist zu sehen, wie der Grub-Eintrag aus Manjaro (sda6) in den Bodhi-Grub eingefügt wurde (sda8).

In screen-2 ist eine gparted Übersicht über die Partitionierung der Festplatte zu sehen.

Ich finde es äußerst komfortabel über ein Thar Puppy (oder auch eine anderes Puppy) an alle Stellschrauben aller installierten Distris zu kommen.
Sollte Grub bei aller Spielerei mal nicht mehr funktionieren und auch Puppy nicht mehr gestartet werden können, dann lege ich die entsprechende Puppy-CD ein und starte Puppy vom CD Laufwerk, das sich automatisch die frugal installierte Puppy-Distri sucht.
Dort habe ich im Home-Verzeichnis alle möglichen Grubs abgespeichert und kann in Bodhi-Grub
 (mbr) die letzte funktionierende Variante wiederherstellen.

Wen es interessieren sollte und noch Fragen dazu hat, kann mich gerne fragen.

Es wird sicher professionellere Methoden auf der Konsole geben, für mich ist es die visuelle Methode, mit der ich wunderbar herumspielen kann.
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Offline freesnowden

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Re: Kernel Panic nach fremdem Bootloader ...
« Antwort #5 am: 05. Oktober 2015, 14:52:07 »
Hi,
via chroot in manjaro gehen und dann mit:

update-grub
grub-install /dev/sda

den bootloader neu installieren.
Ich hatte vor einiger Zeit ein ähnliches Problem, diese Beiträge von virtual-dev und oberon in haben mir weiter geholfen
https://de.manjaro.org/index.php?topic=3090.15

freundliche Grüße!

Offline rambler

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Re: Kernel Panic nach fremdem Bootloader ...
« Antwort #6 am: 05. Oktober 2015, 19:55:31 »
Hallo und vielen Dank an alle.
also ich mußte es mit chroot Methode machen nach dem Arch-Wiki. Leider gelang es mir unter dem Live Medium / Usb Stick nicht, das schicke tool zu installieren. Ich habe zwar den AUR support aktiviert aber da gab es nichts. Kein Problem, das chroot war auch sehr schnell.
Reine Überwindungssache. Hab wieder beide Systeme und allet is schick. Danke nochmals!