Autor Thema: Welche Grub Version? xfce 15.09.2015er Version...i386er-system...  (Gelesen 968 mal)

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Offline Gerschon

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Welche Grub Version ist nach der Installation vorhanden?

Zusatzfrage: Wird Grub2 besser mit anderen Distris zusammenarbeiten? Es kam ..Kernel panic... aber habe es wieder hinbekommen...
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Offline Werner

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Re: Welche Grub Version? xfce 15.09.2015er Version...i386er-system...
« Antwort #1 am: 10. Oktober 2015, 22:41:40 »
Die installierte grub-Version erfährst Du (sogar ohne sudo) mit:
pacman -Q grub
W.
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Offline Gerschon

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Re: Welche Grub Version? xfce 15.09.2015er Version...i386er-system...
« Antwort #2 am: 10. Oktober 2015, 23:01:31 »
Die installierte grub-Version erfährst Du (sogar ohne sudo) mit:
pacman -Q grub

Ah ist ja einfach...wenn man es weiß:-)

pacman -Q grub
grub 2.02.beta2-10

Also grub 2!

Sind da Probleme bekannt wenn mit anderen Distributionen zusammengearbeitet wird?
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Offline Xeno

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Re: Welche Grub Version? xfce 15.09.2015er Version...i386er-system...
« Antwort #3 am: 11. Oktober 2015, 00:17:59 »
Ah ist ja einfach...wenn man es weiß:-)

pacman -Q grub
grub 2.02.beta2-10

Also grub 2!

Sind da Probleme bekannt wenn mit anderen Distributionen zusammengearbeitet wird?

Ja, sind. Das prominenteste Problem ist, dass der GRUB2 aus debianoiden Distributionen (etwa Ubuntu) zwar Manjaro durchaus erkennt und auch schön anzeigt, aber leider Manjaro nicht starten kann. (endet unschön in Kernel panic) Die Umkehrung geht aber, GRUB2 aus Manjaro kann durchaus debianoide Distris nicht nur anzeigen, sondern auch starten.

In der Praxis ist das recht lästig, wenn man Mulibootsysteme mit Manjaro und (zum Beispiel Ubuntu) baut. Zwar ist es nicht so schwierig, die Sache vorübergehend in den Griff zu bekommen. Notfalls auf die Härte kann man die Manjaro-Sequenz aus der grub.cfg in den Ubuntu-Grub knallen, und gut ist - widerspricht vom Vorgehen her natürlich allem, was man unter Ubuntu brav gelernt hat (Du sollst nicht edieren Deine grub.cfg von Hand und so), funktioniert aber. Der Haken am Workaround: Wenn Manjaro oder Ubuntu ihre grub.cfg neu schreiben (Kernelupdates!), was alle naselang geschieht (und ja an sich gut ist), kannst Du von vorne beginnen mit dem Workaround.

Wahrscheinlich gibt es verschiedene Szenarien, um das besser hinzubekommen. Eine perfekte Lösung gibt es nach wie vor nicht, und hinter dem Ganzen steckt ein echter, komplexer Bug, der was mit Microcode von Intel-Prozessoren (frag mich nicht nach Details) zu tun hat, und jedenfalls für mich ist das dann paar Ligen zu hoch. Der Bug ist aber nach wie vor nicht gelöst.

Fairerweise muss man sagen: 1) Manjaro ist trotzdem was vom Spannendsten was es an Linuxdistris gibt; 2) Die Multibootkonfigurattion Manjaro + debianoide Distri(-s) ist wohl halt nicht das absolut häufigste Szenario (aber vielleicht häufiger als man meint, da viele Ubuntianer Manjaro testen, und immer mehr seit Manjaro richtig viel PR hat in den Technikforen). Also etwas quengeln darf man ja schon, auch wenn ich, altmodisch wie ich bin, grundsätzlich sagen muss, dass wir User hier eigentlich gegenüber den Entwicklern keine direkten Ansprüche haben. Wir haben keinen Vertrag mit ihnen.

Vielleicht mache ich noch einen Fred auf, wo ich genauer sage, was ich bisher alles getestet habe, dann könnte man in der Diskussion mit den nicht wenigen Cracks zumindest den Idealworkaround bestimmen für Einsteiger. Mehr geht wohl im Moment nicht. Nur soviel: Auch die Idee, Manjaro ohne GRUB zu installieren, nützt nicht nachhaltig. Schreibt Manjaro GRUB neu und Ubuntu auch, ist der Salat wieder da, solange der MBR-GRUB bei Ubuntu liegt. Das Umgekehrte (MBR-GRUB bei Manbjaro) habe ich noch nicht bis zu Ende durchgetestet, weil ich dann komische andere Probleme bekam, aber das  wird off-topic.

GRUB ist halt nach wie vor in Entwicklung, und es ist äusserst anspruchsvoll, einen Bootloader hinzubekommen, der jede der Hunderten von Distris plus x Windows-Varianten und was weiss ich noch in jeder Zusammenstellung booten kann. Ist schon nicht ohne.

Lg X.

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Offline Gerschon

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Re: Welche Grub Version? xfce 15.09.2015er Version...i386er-system...
« Antwort #4 am: 11. Oktober 2015, 10:30:07 »
Ja, sind. Das prominenteste Problem ist, dass der GRUB2 aus debianoiden Distributionen (etwa Ubuntu) zwar Manjaro durchaus erkennt und auch schön anzeigt, aber leider Manjaro nicht starten kann. (endet unschön in Kernel panic) Die Umkehrung geht aber, GRUB2 aus Manjaro kann durchaus debianoide Distris nicht nur anzeigen, sondern auch starten.

In der Praxis ist das recht lästig, wenn man Mulibootsysteme mit Manjaro und (zum Beispiel Ubuntu) baut. Zwar ist es nicht so schwierig, die Sache vorübergehend in den Griff zu bekommen. Notfalls auf die Härte kann man die Manjaro-Sequenz aus der grub.cfg in den Ubuntu-Grub knallen, und gut ist - widerspricht vom Vorgehen her natürlich allem, was man unter Ubuntu brav gelernt hat (Du sollst nicht edieren Deine grub.cfg von Hand und so), funktioniert aber. Der Haken am Workaround: Wenn Manjaro oder Ubuntu ihre grub.cfg neu schreiben (Kernelupdates!), was alle naselang geschieht (und ja an sich gut ist), kannst Du von vorne beginnen mit dem Workaround.

Wahrscheinlich gibt es verschiedene Szenarien, um das besser hinzubekommen. Eine perfekte Lösung gibt es nach wie vor nicht, und hinter dem Ganzen steckt ein echter, komplexer Bug, der was mit Microcode von Intel-Prozessoren (frag mich nicht nach Details) zu tun hat, und jedenfalls für mich ist das dann paar Ligen zu hoch. Der Bug ist aber nach wie vor nicht gelöst.

Fairerweise muss man sagen: 1) Manjaro ist trotzdem was vom Spannendsten was es an Linuxdistris gibt; 2) Die Multibootkonfigurattion Manjaro + debianoide Distri(-s) ist wohl halt nicht das absolut häufigste Szenario (aber vielleicht häufiger als man meint, da viele Ubuntianer Manjaro testen, und immer mehr seit Manjaro richtig viel PR hat in den Technikforen). Also etwas quengeln darf man ja schon, auch wenn ich, altmodisch wie ich bin, grundsätzlich sagen muss, dass wir User hier eigentlich gegenüber den Entwicklern keine direkten Ansprüche haben. Wir haben keinen Vertrag mit ihnen.

Vielleicht mache ich noch einen Fred auf, wo ich genauer sage, was ich bisher alles getestet habe, dann könnte man in der Diskussion mit den nicht wenigen Cracks zumindest den Idealworkaround bestimmen für Einsteiger. Mehr geht wohl im Moment nicht. Nur soviel: Auch die Idee, Manjaro ohne GRUB zu installieren, nützt nicht nachhaltig. Schreibt Manjaro GRUB neu und Ubuntu auch, ist der Salat wieder da, solange der MBR-GRUB bei Ubuntu liegt. Das Umgekehrte (MBR-GRUB bei Manbjaro) habe ich noch nicht bis zu Ende durchgetestet, weil ich dann komische andere Probleme bekam, aber das  wird off-topic.

GRUB ist halt nach wie vor in Entwicklung, und es ist äusserst anspruchsvoll, einen Bootloader hinzubekommen, der jede der Hunderten von Distris plus x Windows-Varianten und was weiss ich noch in jeder Zusammenstellung booten kann. Ist schon nicht ohne.

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Genau das mit "...kernel panic..." wie Du es im ersten Absatz beschreibst, ist mir bei einem Rechner passiert.
Solange das Bootmanagement über Manjaro lief war alles in Ordnung. Nur hat zum Beispiel Mageia oder Open Suse Linux einen mir sehr schönen Bootmanager und mit OpenSuSE ist das über Yast mit System/Bootloader und den Bootloader neu schreiben lassen schnell gemacht. Aber dann kam eben diese  "...kerne..panic..."...

Auf einem anderen Rechner das Gleiche, habe dann aber mit der Debian DVD über grafischen Rescue Modus den Grub von Manjaro neu schreiben lassen.Bootmanagement jetzt nur über Manjaro.

Im ersten Fall bin ich noch nicht weiter gekommen und mache heute den letzten Versuch Manjaro nochmal neu zu installieren. Was ich auch schon gemerkt habe ist, dass einige CD/DVD-Laufwerke irgendwie nicht kompatibel sind und es dann zu Fehlern bei der Installation kommen kann. Man kann da richtig Zeit verlieren...Anderes DVD-Laufwerk eingebaut...und siehe da die Installation geht nun plötzlich ohne Probleme...
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Offline jordan

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Re: Welche Grub Version? xfce 15.09.2015er Version...i386er-system...
« Antwort #5 am: 22. November 2015, 13:41:52 »
Hallo!
Das eigentliche Problem ist zwar schon gelöst, aber zu dem auch angesprochenen Thema "kernel panic" habe ich eine auf meinem Rechner (mit 1. Mint und 2. Manjaro) funktionierende Lösung gefunden, siehe Antwort #4:
https://de.manjaro.org/index.php?topic=4079.0
Jordan @  Linux Multiboot: