Autor Thema: Skype hat die Unterstützung für Linux teilweise eingestellt – behaupten Anwender  (Gelesen 2335 mal)

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Offline sdoubleyou

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Zitat
Wie viel davon stimmt oder nicht, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall beschweren sich einige Linux-Anwender, dass die Benutzung von Skype unter Linux seit der Microsoft-Übernahme eine Katastrophe ist. Seit dem 22. Februar 2016 ist es angeblich nicht mehr möglich, an Anrufen teilzunehmen. Der genaue Wortlaut ist unable to join calls.

Außerdem hätte es seit drei zirka drei Jahren kein Update mehr für Skype unter Linux gegeben . Fast sämtliche Tweets an @SkypeSupport mit Linux-Problemen würden darüber hinaus konsequent ignoriert.
https://www.bitblokes.de/2016/02/skype-hat-die-unterstuetzung-fuer-linux-teilweise-eingestellt-behaupten-anwender/

Das Paket liegt im multilib in der Version 4.3.0.37-6 und ist laut Arch Flagged out-of-date on 2016-02-06

Offline linuxkumpel

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Ich benutze Skype kaum. Werde deshalb auch nicht unbedingt einen Start von Skype durchführen. Denke jedoch bei Heise, Golem u.a. gelesen zu haben, dass eine genereller Umbau stattfindet.
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LuMI

  • Gast

Auf jeden Fall beschweren sich einige Linux-Anwender, dass die Benutzung von Skype unter Linux seit der Microsoft-Übernahme eine Katastrophe ist. Seit dem 22. Februar 2016 ist es angeblich nicht mehr möglich,

https://www.bitblokes.de/2016/02/skype-hat-die-unterstuetzung-fuer-linux-teilweise-eingestellt-behaupten-anwender/

Das Paket liegt im multilib in der Version 4.3.0.37-6 und ist laut Arch Flagged out-of-date on 2016-02-06

Bericht: Microsoft kauft Skype

http://heise.de/-1240294

Zitat
Skype soll innerhalb des Microsoft-Konzerns einen neuen Geschäftsbereich bilden.

http://heise.de/-1240838

Zitat
Am 20. Juni 2014 kündigte Microsoft an, diverse ältere Versionen von Skype innerhalb der nächsten Monate zu blockieren. Seit dem 1. August 2014 werden die Versionen Skype für Windows Desktop v6.13 und älter, Skype für Mac v6.14 und älter (außer 6.3 für OS X 10.5[39]) sowie Skype für Linux v4.2 und älter blockiert. Die Anmeldung mit diesen Versionen wird mit der Meldung abgelehnt, dass man eine neuere Version installieren solle.

https://de.wikipedia.org/wiki/Skype

MfG

Offline Ahnungsloser

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Hallo linuxkumpel,

was nutzt du denn alternativ zu Skype oder verwendest du überhaupt keine Videotelefonie?
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Offline leesrott

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Eine Alternative wäre zum Beispiel Ekiga. Auch in den offiziellen Paketquellen zu bekommen.

http://ekiga.org

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Offline Ahnungsloser

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Vielen Dank für den Tipp, das Programm werde ich mal testen.
Mein Problem ist, das mein Gegenüber leider kein Linuxuser ist und ich entweder ein Programm brauche, das auch mit Skype kommuniziert (wenn es überhaupt so etwas gibt).
Oder ich muss die Person davon überzeugen, auf eine andere Anwendung zu wechseln. Es bleibt spannend.
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Offline gosia

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Mein Sohn benutzt Skype mehr oder weniger heftig  >:D aber Probleme hatte er bisher nicht. Und er hätte sich garantiert bei mir beschwert, weil ich ihn dazu überredet habe, Manjaro statt Windows zu nehmen.
Die Skype-Version ist 4.3.x (genauer müsste ich nachsehen) und ja, ein Update hat es bisher noch nie gegeben. Aber, wie gesagt, auch keine sichtbaren Nachteile.
Eine Alternative sehe ich aber auch nicht, weil er dann rumnölt, "alle mene Freunde und Freundinnen benutzen Skype, wie soll ich die dann erreichen???"

Viele Grüße gosia

sarrejam

  • Gast
als Alternative (falls Skype nicht mehr funktionieren sollte) und ohne jegliches Benutzerkonto bestünde noch die Viedeotelefonie via Firefox.

Beschreibung der Vorgehensweise

Gruß

sarrejam
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Offline linuxkumpel

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Hallo linuxkumpel,
was nutzt du denn alternativ zu Skype oder verwendest du überhaupt keine Videotelefonie?

Ich bin leider von WhatsApp-Verrückten umgeben. Selbst diejenigen, die mal Skype nutzten, sind kaum noch erreichbar. Daher ist die Videotelefonie mehr oder weniger gestorben. Ekiga und Jitsi sowie https://wiki.ubuntuusers.de/Empathy/ Empathy hatte ich mal, hat sich aber auch erledigt. Mit meinen besten Freunden und Familie wird per Threema Kontakt gehalten. Oder eben Firefox Hello! oder altmodisch treffen und sehen.  ;)

Das habe ich auf die Schnelle auch noch gefunden.
Zitat
Der offene Standard XMPP (Jabber) für Kurznachrichtendienste wurde von Google um eine Bibliothek namens libjingle für Internet-Telefonie erweitert und veröffentlicht. Diese Erweiterung ermöglicht kostenfreie Gespräche von einem XMPP-Zugang zu einem anderen über das Netzwerk. Pidgin - ab Version 2.6.1 unterstützt Pidgin auch Jingle und damit Videochat

Quelle: https://wiki.ubuntuusers.de/Internet-Telefonie/#Jabber-mit-Jingle-Erweiterung

Das könnte ich aber auch mal probieren. ;)
« Letzte Änderung: 24. Februar 2016, 12:42:08 von linuxkumpel »
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Offline linuxkumpel

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Entschuldigung, bei Empathy ist ein Link-Fehler. Kann ich jetzt leider nicht mehr ändern.  :'(

So richtig Emphaty:D
« Letzte Änderung: 24. Februar 2016, 12:47:36 von linuxkumpel »
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Offline totschka°

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Eine Alternative wäre zum Beispiel Ekiga. Auch in den offiziellen Paketquellen zu bekommen.

http://ekiga.org

Meine Erfahrung mit Ekiga ist eher durchwachsen, um es mal diplomatisch auszudrücken. Besonders häufig zu beobachten:

  • keine Anmeldung möglich bei Start von Ekiga
  • nachweislich angemeldete Nutzer werden als "nicht verfügbar" angezeigt
  • teilweise Lag von mehreren Sekunden
  • Standbilder nach wenigen Sekunden Gespräch

Viele Skype-Jünger lehnen Ekiga ab, obwohl es auch für Windows verfügbar ist. Die Registrierungsprozedur ist vielen zu umständlich. Bei der momentanen Qualität kann ich Ekiga nicht empfehlen. Dann lieber WebRTC-basierte Lösungen wie palava.tv oder ähnliche.

Bei Umsteigern taucht noch ein Problem mit Skype auf: wenn die CPU zu alt ist, lässt sich auch eine neue Skype-Version nicht starten, denn seit besagtem August 2014 erwartet Skype eine SSE2-fähige CPU. Bei alten XP-Schmetten kann es daran schon mal hapern. Mit

grep sse2 /proc/cpuinfo
kann man herausfinden, ob sich die Installation von Skype überhaupt lohnt. Ohne SSE2 funktionieren aber auch die WebRTC-Anwendungen nicht, so dass es für Besitzer solch alter Rechner eng wird.


Offline thommy

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Microsoft hat wohl andere Interessen, was auch Skype betrifft, als ausgerechnet
Linux zu unterstützen.
Sie versuchen irgendwie so richtig in das mobile Geschäft zu kommen:
Zitat
Konkrete Details zu den dafür gebotenen Schnittstellen liefert Cyanogen zwar noch nicht, zeigt aber bereits einige frühe Beispiel. Und diese haben eines gemeinsam: Sie kommen fast alle aus dem Hause Microsoft. So demonstriert man etwa die Skype-Anbindung im Dialer oder die Möglichkeit Cortana per Sprachbefehl zu starten.
http://derstandard.at/2000031650038/Cyanogen-bringt-Mod-Plattform-mit-Microsoft-Unterstuetzung

Offline sdoubleyou

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Zitat
Skype: Beschwerde über mangelnde Linux-Unterstützung

Ein offener Brief an Microsoft beklagt eine zunehmend schlechter werdende Unterstützung von Linux durch Skype. Mittlerweile ist sie nach Angaben der Initiatoren so schlecht, dass sogar Anrufe nicht mehr einwandfrei funktionieren.
http://www.pro-linux.de/news/1/23288/skype-beschwerde-ueber-mangelnde-linux-unterstuetzung.html

sarrejam

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grep sse2 /proc/cpuinfo
kann man herausfinden, ob sich die Installation von Skype überhaupt lohnt. Ohne SSE2 funktionieren aber auch die WebRTC-Anwendungen nicht, so dass es für Besitzer solch alter Rechner eng wird.

nur noch so als weitere Infos zu diesem Tipp:

falls die CPU SSE2 unterstützt, erscheint bei der vorgenannten Konsolenabfrage unter "flags" neben vielen anderen Kürzeln das "sse2".

Welche CPU`s der Hersteller SSE2 integriert haben, kann man auch hier nachschauen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Streaming_SIMD_Extensions_2
http://www.heise.de/ct/hotline/Prozessor-mit-SSE2-320068.html

Gruß

sarrejam