Autor Thema: Manjaro KDE 17.1.11 Multiboot Installation kernel panic  (Gelesen 3528 mal)

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Offline Multiboot_Linux

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Re: Manjaro KDE 17.1.11 Multiboot Installation kernel panic
« Antwort #135 am: 29. Juli 2018, 16:24:35 »
Hallo Gosia,

noch eins, sicherlich wird es sinnvoller sein, Manjaro zum Schluss oder ?

Wenn ich jetzt noch Fedora28 mit ins Boot nehmen würde sehe das dann so aus:

  sda1 Windoof  XP 64 Bit
sda2Windoof Win7 NTFS
sda3WinWork NTFS

sda4 extended

sda5 boot Fedora wie gross ? ext4 oder ?
sda6 Fedora 28 btrfs ?
sda7 Fedora Home btrfs ?

sda8 boot OpenSuse ext4 500 MB
sda9 / OpenSuse btrfs
sda10 Home OpenSuse btrfs
sda 11 Manjaro boot ext4 500 MB
sda12 Manjaro / btrfs
sda 13 Home btrfs
sda14 swap
sda15 Work Windoof

Also die boot Partitionen der einzelnen Linuxe benötigen sicherlich nicht mehr als 500 MB oder ?

Oder gibt es dadurch noch weitere unbekannte Probleme ?

Tschüss Günter


Offline gosia

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Re: Manjaro KDE 17.1.11 Multiboot Installation kernel panic
« Antwort #136 am: 29. Juli 2018, 17:03:27 »
Hallo Günter,
noch eins, sicherlich wird es sinnvoller sein, Manjaro zum Schluss oder ?
wenn Du damit meinst "zum Schluss installieren", ja.
Wenn ich jetzt noch Fedora28 mit ins Boot nehmen würde
Ich denke, Du wärst froh, wenn Du erstmal OpenSuse und Manjaro zusammenbekommst, aber von mir aus auch noch Fedora, obwohl Fedora garantiert das bei mir so unbeliebte /boot/grub2/ statt /boot/grub/ benutzt.
Auf jeden Fall überlege dir vorher, wieviele und welche Distris noch mit dabei sein sollen. Nachträgliches Hinzufügen bringt dann nur noch Ärger. Aber gut, nimm dieses vorgeschlagene Schema:
sda1 Windoof  XP 64 Bit
sda2 Windoof Win7 NTFS
sda3 WinWork NTFS

sda4 extended

sda5 /boot Fedora ext4
sda6 / Fedora 28 btrfs ?
sda7 Fedora /home btrfs ?

sda8 /boot OpenSuse ext4 250 MB
sda9 / OpenSuse btrfs
sda10 /home OpenSuse btrfs
sda 11 Manjaro /boot ext4 250 MB
sda12 Manjaro / btrfs
sda 13 Manjaro /home btrfs
sda14 swap
sda15 Work Windoof

Also die boot Partitionen der einzelnen Linuxe benötigen sicherlich nicht mehr als 500 MB oder ?
Ich habe für /boot 250 MB, davon sind ca. 60 MB belegt, ca. 250 MB sollten also reichen, aber mehr schadet natürlich nicht. Die einzelnen /home-Partionen für jede Distri sind auch Geschmacksfrage, es würde auch nur / für jede Distri reichen. Ich mag extra /home, aber nur deshalb, weil ich dann sehr einfach Backups von /home mit Clonezilla machen kann.
Oder gibt es dadurch noch weitere unbekannte Probleme ?
Wodurch? durch Fedora oder durch die Boot-Partitionen? Ich hoffe mal nicht.

Viele Grüße gosia
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Re: Manjaro KDE 17.1.11 Multiboot Installation kernel panic
« Antwort #137 am: 29. Juli 2018, 19:09:20 »
Hallo Gosia,

bevor ich jetzt schon auf die Schnauze falle, auf gut Deutsch, eins vorweg,

https://www.nickles.de/forum/linux/2016/linux-mint-auf-btrfs-dateisystem-installieren-539178231.html

laut dieser Info gibt es anscheinend erhebliche Probleme wenn ich mehr als ein Linux in einer Multiboot Umgebung mit btrfs formatiere, ist das soweit korrekt ? Wenn ja, dann bleibe doch besser bei
ext4 und installiere alle 3 Linuxe nur mit ext4 und ihren boot Partitionen, was hälst Du von dieser Idee ?

Hast Du persönlich schon mehrere Linux Distros nur mit btrfs / boot / Windows NTFS als Multiboot installiert, ohne das hierzu angedeuteten Probleme laut Link kam ?

Mit btrfs gibt es ja immer noch anscheinend erhebliche Probleme oder ?

Wozu rätst Du mir, alles in btrfs, ausser die boot und Windows und oder

besser alles in ext4, Windows NTFS fertig ist die Maus ?

Hier der wichtige Ausschnitt zu diesem Thema:

  Die extra /boot hat aber Nachteile wenn mal mehr als nur ein Linux* auf einer Platte oder SSD ist.

Normalerweise binden (weitere)*  Ubuntu und Mint  Linuxe sich selbst und andere BS bootbar ein.

Nicht so bei btrfs.

wegen der leidigen /boot ist es tricky dies bei Fehlern bzw. Standard-bootreparaturen
wieder startbar zu bekommen.

JFS, XFS, Ext4 oder < haben diese Probleme nicht!

Die sind immer wieder mit Standardmitteln
bootbar zu bekommen.   

Oder stimmt das gar nicht ?

Tschüss Günter

Offline gosia

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Re: Manjaro KDE 17.1.11 Multiboot Installation kernel panic
« Antwort #138 am: 29. Juli 2018, 21:38:48 »
Hallo Günter,
nun ja, der Artikel bezieht sich auf Ubuntu und Mint (auch ein Abkömmling von Ubuntu). Beides ist ja hier nicht im Spiel. Aber im großen und ganzen kann ich dem schon zustimmen. Das mit der extra notwendigen /boot-Partition (ext4) hatten wir ja schon festgestellt, und daß btrfs die ganze Sache komplizierter macht, habe ich auch mehrfach betont. Oder umgekehrt, nur ext4 ist bedeutend einfacher.
Allerdings steht auch nicht drin, daß es mit btrfs nicht geht, es ist eben nur "tricky".
dann bleibe doch besser bei
ext4 und installiere alle 3 Linuxe nur mit ext4 und ihren boot Partitionen, was hälst Du von dieser Idee ?
Halte ich für eine vernünftige Idee.
Hast Du persönlich schon mehrere Linux Distros nur mit btrfs / boot / Windows NTFS als Multiboot installiert, ohne das hierzu angedeuteten Probleme laut Link kam ?
Ich habe btrfs noch nie praktisch benutzt, immer nur ext3 und später ext4. Mein Multisystem besteht auch nur aus zwei Distris ohne Windows.
Mit btrfs gibt es ja immer noch anscheinend erhebliche Probleme oder ?
Das kann man so nicht sagen. Es gibt Diskussionen um btrfs, die aber sehr subjektiv gefärbt sind und bei denen ich nicht entscheiden kann, wer Recht hat und wer nicht. btrfs selbst läuft schon ganz ordentlich, nur bei Multibootsystemen macht es die Sachen eben schwerer.
Wozu rätst Du mir, alles in btrfs, ausser die boot und Windows und oder
besser alles in ext4, Windows NTFS fertig ist die Maus ?
Schön, daß Du mich das direkt fragst, da kann ich auch direkt antworten: Nimm für alles ext4 (außer Windows, klar), ist einfacher.

Viele Grüße gosia
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Re: Manjaro KDE 17.1.11 Multiboot Installation kernel panic
« Antwort #139 am: 30. Juli 2018, 07:29:57 »
Hallo Gosia,

ganz ehrlich mich reizt es schon, nachdem ich jetzt schon soviel Infos Dank Dir zu diesem Thema habe,
es auf jeden Fall wenigstens 1x mit OpenSuse und Manjaro plus 2x Win zu versuchen, ich habe es ja schon
so oft vergeblich versucht, warum sollte ich jetzt aufgeben ? Hast Du noch einen besseren Tipp und Infos
zu btrfs   / GRUB2 /  GRUB und Multiboot Installationen  als nachfolgende aus dem wiki von ubuntu ?

Fedora lass ich auf jeden Fall raus, hier bekomme ich noch nicht mal vom Moderator, aus dem deutschen Fedora Forum, genauere Infos, traurig aber wahr.

Externer GRUB_2

Da in der Regel bei einem Btrfs-Dateisystem während der Installation Unterlaufwerke (Subvolume = @, @home usw.) angelegt werden, wird dieses (sekundäre) Betriebssystem nicht so ohne Weiteres über die Funktion des Skriptes

    /etc/grub.d/30_os-prober

von einem anderen (primären) Betriebssystem gefunden! Man muss das primäre System (mit dem aktiven Bootloader) für den Zugriff auf das sekundäre System entsprechend einrichten.
Hinweis:

Der Bootloader des nachfolgend als primär bezeichneten Systems muss in der Lage sein, ein Btrfs-Dateisystem zu lesen. Ansonsten muss man im primären System die btrfs-tools nachinstallieren.
GRUB_2 primäres System

Zum Einbinden des neuen Systems legt man sich das folgende Skript ausführbar im primären System ab unter:

    /etc/grub.d/nn_btrfs-suchen

(wobei mit der Zahl (hier "nn") die Position im Grub-Menü festgelegt werden kann). Die Liste der zu ladenden Module (hier z.B. insmod gzio) sowie die der Kernel-Optionen (hier z.B. vt.handoff=7) muss man aus dem sekundären System einmalig in das Skript übernehmen.
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#! /bin/bash
set -e

###FIXME die Bezeichnung "DEVICE" muss auf die reale Partition
# mit dem Btrfs-Dateisystem angepasst werden!

DEVICE="/dev/sda5";

AUSSTIEG () {
echo "Das Laufwerk ${DEVICE} ist kein \"Btrfs-Dateisystem\"!" >&2
exit 1
}

TEST_UUID=$( blkid ${DEVICE} | grep btrfs ) >/dev/null || AUSSTIEG;
UUID_BTRFS=$( blkid -c /dev/null -o value -s UUID ${DEVICE} );
 
echo "UUID = ${UUID_BTRFS} vom Btrfs-Dateisystem gefunden" >&2
echo "Startmenü für ein Btrfs-Dateisystem eingefügt" >&2

cat << EOF
menuentry "Ubuntu (auf Btrfs-Dateisystem) starten" --class gnu-linux --class gnu --class os {
recordfail
insmod gzio
insmod part_msdos
insmod btrfs
search --no-floppy --fs-uuid --set=root ${UUID_BTRFS}
linux /@/boot/vmlinuz root=UUID=${UUID_BTRFS} ro rootflags=subvol=@ ${GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT} ${GRUB_CMDLINE_LINUX} vt.handoff=7
initrd /@/boot/initrd.img
}
EOF

Mit der Eingabe in das Terminal [1] von:

sudo grub-mkconfig

kann man die erfolgreiche Suche überprüfen und dann mit der Eingabe von:

sudo update-grub

dieses in den aktiven Bootloader übernehmen.
GRUB_2 sekundäres System

Damit das primäre System immer einen aktuellen Kernel aufruft und somit die Daten unabhängig vom Zustand / Upgrade des sekundären Systems sind, wird im sekundären System das folgende Skript abgelegt unter:

    /etc/grub.d/09_K-aktuell

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#!/bin/sh
# Hiermit wird bei einem 'update-grub' der aktuelle Kernel
# intern auf eine einheitliche Form innerhalb '/boot' verlinkt.
set -e

SETZE_LINK () {
rm -f ${SUCHE_WAS};
list=$( for i in ${SUCHE_WAS}-* ; do
    echo -n "$i " ; done )
[ "x$list" = "x" ] && exit
linux=$( version_find_latest $list )
ln -s "$linux" ${SUCHE_WAS} > /dev/null
echo "Link für $linux eingefügt"  >&2;
}

. /usr/lib/grub/grub-mkconfig_lib
cd /boot;

SUCHE_WAS="vmlinuz" && SETZE_LINK;
SUCHE_WAS="initrd.img" && SETZE_LINK;

Nach jedem

sudo update-grub

und somit auch bei einem Kernel-Upgrade wird damit automatisch eine Verlinkung zum jeweils aktuellen Kernel hergestellt. Dieses ist erforderlich, weil der normale Link im Rootverzeichnis zum Zeitpunkt, wenn das Btrfs-Dateisystem noch nicht konfiguriert (eingehängt) ist, ins Leere weist. Bei einem EFI Bootmanagement wird diese Verlinkung automatisch an das secure-boot angepasst.
Probleme und Abhilfe

Achtung!

Falls es beim Booten in Zusammenhang mit dem Festplattentest zu einer Fehlermeldung kommt, sollte man überprüfen, ob es im Verzeichnis /sbin einen Link von fsck.btrfs nach btrfsck gibt und diesen ggf. im Terminal [1] anlegen mit:

sudo ln -s /sbin/btrfsck /sbin/fsck.btrfs   

Tschüss Günter

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Re: Manjaro KDE 17.1.11 Multiboot Installation kernel panic
« Antwort #140 am: 30. Juli 2018, 12:21:48 »
Hallo Günter,
heisst das jetzt, daß Du es doch mit btrfs versuchen willst? Naja, das musst Du schon selbst wissen, aber wie schon gesagt, mit ext4 wäre es einfacher.
Sonst kann ich jetzt nichts weiter dazu beitragen.

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Re: Manjaro KDE 17.1.11 Multiboot Installation kernel panic
« Antwort #141 am: 30. Juli 2018, 13:56:01 »
Hallo Gosia,

nachdem ich jetzt mindestens 5x das Ganze neu installiert, kommt es auf ein 6 oder dann auch nicht mehr
an, ich habe jetzt alle wichtigen Infos DANK Dir dazu und dann werde demnächst loslegen, nochmals, DANKE,
DANKE, DANKE.

Ich werde melden, sobald ich fertig bin, dass kann aber jetzt noch ein paar Tage dauern.
Einiges ist liegengeblieben.

Tschüss Günter

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Re: Manjaro KDE 17.1.11 Multiboot Installation kernel panic
« Antwort #142 am: 05. August 2018, 14:22:38 »
Hallo Gosian,

ich lebe noch, aber im Moment habe ich sehr privaten Stress, 2x Pflegefälle zu versorgen, selbst bin ich zu 60 % schwerbehindert, Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass ist nicht immer einfach. Ich habe jetzt eingesehen, es war ein Fehler Fedora28 mit ins Boot zu holen, anaconda der Installationsmanager
dort ist einfach nur eine Katastrophe, total unübersichtlich und man ist nur gestresst, man muss unter Fedora immer, immer freien Speicher zur Verfügung haben und kann dann erst mittels anaconda die Partitionen neu erstellen, damit habe ich dann schon die ersten Probleme, weil einfach die Reihenfolge nicht mehr passt. Das nervt nur. Vermutlich, wenn ich jetzt nicht langsam aus diesem deutschen fedora forum sinnvolle Vorschläge bekomme, lösche ich einfach Fedora wieder und nehme dafür dann entweder Kubuntu 18.04 LTS oder PCLinuxOS KDE5 ( falls PCLinuxOS btrfs kann, was noch nicht ganz klar ist). Was meinst Du.  Zum Glück war ich diesmal etwas schlauer und habe direkt nach den beiden Windowsen ein Image mit dem aktuellen Acronis 2018 erstellt, dass wird sicherlich hilfreich sein. Jetzt mache ich erstmal Urlaub für 3 Wochen und danach werde ich ja sehen wies mit Fedora weiter geht oder nicht, in diesem Forum geht es aus meiner Sicht etwas chaotisch zu.


Tschüss Günter aus Lünen