Autor Thema: Meltdown & Co: Leistungsverluste messbar  (Gelesen 1190 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline virtual-dev

  • Sr. Mitglied
  • ****
  • Beiträge: 278
  • Dankeschön: 692 mal
  • Desktop: Xfce4
  • Grafikkarte: Intel HD Graphics 630
  • Grafikkartentreiber: free
  • Kernel: 4.19 LTS
  • Prozessor: i7-7700HQ
  • Skill: Fortgeschritten
  • Zweig: *
Meltdown & Co: Leistungsverluste messbar
« am: 03. September 2018, 19:33:34 »
Zitat
Wie einer aktuellen Untersuchung entnommen werden kann, sind die Leistungsverluste die Anwender durch die Vermeidung einer Reihe von Sicherheitslücken in den aktuellen Prozessoren hinnehmen müssen, teils enorm. Bei manchen Prozessoren und Anwendungen liegt der Leistungsabfall bei mehr als 20 Prozent.

Eine der häufigsten gestellten Fragen nicht nur im Heim- sondern vor allem im professionellen Bereich, dürfte in letzter Zeit die Frage nach den Kosten der Meltdown-, Spectre- und allen anderen in letzter Zeit aufgekommenen CPU-Lücken sein. Denn unbestreitbar ist, dass die Limitierung der spekulativen Ausführung von Kommandos, aber auch die mittlerweile zahlreichen im Kernel vorhandenen Schutzmechanismen, die CPU ausbremsen und Rechenkraft kosten. Nachdem die ersten Resultate teils verheerend ausfielen, dürften mittlerweile viele der Lösungen optimiert sein – Geschwindigkeit kosten sie trotzdem.

Der Frage, wie hoch die Auswirkungen der Schutzmechanismen sind, ist in den letzten Wochen die Seite Phoronix nachgegangen. Als Grundlage für die Tests diente der frische 4.19-rc1-Entwicklungskernel, der auf drei Intel Xeon- und zwei AMD EPYC-Systemen ausgeführt wurde. Auf beiden schließt der Kernel unter anderem Spectre-Probleme, unterstützt die Maßnahmen mittels Retpoline und unter Intel korrigiert zudem die Meltdown-Auswirkungen. Alle Systeme wurden mit Ubuntu 18.04.1 LTS und aktuellen Microcode-Versionen getestet.

Link
Folgende Mitglieder bedankten sich: FZR

Offline FZR

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 154
  • Dankeschön: 6 mal
  • Desktop: xfce4
  • Grafikkarte: Nvidia GTX 1080 Ti
  • Grafikkartentreiber: free
  • Kernel: 4.19
  • Prozessor: AMD Ryzen 1900X
  • Skill: Durchschnitt
  • Zweig: Artix
Re: Meltdown & Co: Leistungsverluste messbar
« Antwort #1 am: 04. September 2018, 15:08:30 »
Hallo!

Erstaunlich wie viel Leistung "jetzt" schon verloren geht.
Mal sehen, wie viel noch verloren geht, wenn die nächsten
Lücken geschlossen werden.
Ich hatte vor 2 Jahren noch gentoo auf meinem Rechner.
Da dauerte ein "emerge -e world" ca. 7-8 Stunden.
Mit diesem Befehl werden das gesamte Betriebssytem und alle
Anwendungen neu compiliert.

Heute brauche ich für einen "kleinen" Palemoon sage und schreibe
4-5 Stunden, natürlich aus dem AUR unter Archlinux.

Mir ist klar, das auch unter Linux alles fetter wird, aber ich glaube ohne
die Patches würde der Palemoon eventuell nur 2 Stunden brauchen, müsste
ich direkt mal testen :)

FZR
Server OS: Devuan 2.0

Offline linuxkumpel

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 838
  • Dankeschön: 67 mal
  • "Sei klug und stell Dich dumm!"
  • Desktop: Xfce 4.13.2 | Budgie
  • Grafikkarte: Intel HD Graphics 4400
  • Grafikkartentreiber: nonfree
  • Kernel: 4.20 / 4.19
  • Prozessor: Intel Core i3-4010U
  • Skill: Durchschnitt
  • Zweig: testing
Re: Meltdown & Co: Leistungsverluste messbar
« Antwort #2 am: 26. November 2018, 20:12:33 »
Dann warten wir mal ab.
Lenovo M 30-70 Manjaro 18.0.2 Xfce | Packard Bell Easynote TK 85 - Manjaro Budgie | Netbook Packard Bell Dot's - elementary OS 5.0 | ThinkPad T420s Pop!_OS 18.10| Dell Inspiron 11-3162 PeppermintOS 9 | Asus EeePC 701 4 G - Peppermint OS | Dell Latitude E7240 - Windows 10   "Lieber mit Linux üben, als Microsoft eine Chance." EDV, Ende der Vernunft!