Autor Thema: Meltdown & Co: Leistungsverluste messbar  (Gelesen 983 mal)

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Offline virtual-dev

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Meltdown & Co: Leistungsverluste messbar
« am: 03. September 2018, 19:33:34 »
Zitat
Wie einer aktuellen Untersuchung entnommen werden kann, sind die Leistungsverluste die Anwender durch die Vermeidung einer Reihe von Sicherheitslücken in den aktuellen Prozessoren hinnehmen müssen, teils enorm. Bei manchen Prozessoren und Anwendungen liegt der Leistungsabfall bei mehr als 20 Prozent.

Eine der häufigsten gestellten Fragen nicht nur im Heim- sondern vor allem im professionellen Bereich, dürfte in letzter Zeit die Frage nach den Kosten der Meltdown-, Spectre- und allen anderen in letzter Zeit aufgekommenen CPU-Lücken sein. Denn unbestreitbar ist, dass die Limitierung der spekulativen Ausführung von Kommandos, aber auch die mittlerweile zahlreichen im Kernel vorhandenen Schutzmechanismen, die CPU ausbremsen und Rechenkraft kosten. Nachdem die ersten Resultate teils verheerend ausfielen, dürften mittlerweile viele der Lösungen optimiert sein – Geschwindigkeit kosten sie trotzdem.

Der Frage, wie hoch die Auswirkungen der Schutzmechanismen sind, ist in den letzten Wochen die Seite Phoronix nachgegangen. Als Grundlage für die Tests diente der frische 4.19-rc1-Entwicklungskernel, der auf drei Intel Xeon- und zwei AMD EPYC-Systemen ausgeführt wurde. Auf beiden schließt der Kernel unter anderem Spectre-Probleme, unterstützt die Maßnahmen mittels Retpoline und unter Intel korrigiert zudem die Meltdown-Auswirkungen. Alle Systeme wurden mit Ubuntu 18.04.1 LTS und aktuellen Microcode-Versionen getestet.

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Offline FZR

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Re: Meltdown & Co: Leistungsverluste messbar
« Antwort #1 am: 04. September 2018, 15:08:30 »
Hallo!

Erstaunlich wie viel Leistung "jetzt" schon verloren geht.
Mal sehen, wie viel noch verloren geht, wenn die nächsten
Lücken geschlossen werden.
Ich hatte vor 2 Jahren noch gentoo auf meinem Rechner.
Da dauerte ein "emerge -e world" ca. 7-8 Stunden.
Mit diesem Befehl werden das gesamte Betriebssytem und alle
Anwendungen neu compiliert.

Heute brauche ich für einen "kleinen" Palemoon sage und schreibe
4-5 Stunden, natürlich aus dem AUR unter Archlinux.

Mir ist klar, das auch unter Linux alles fetter wird, aber ich glaube ohne
die Patches würde der Palemoon eventuell nur 2 Stunden brauchen, müsste
ich direkt mal testen :)

FZR
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