Autor Thema: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation  (Gelesen 186 mal)

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Offline ottone

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Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« am: 18. November 2018, 13:29:11 »
Einen schönen Sonntag, liebe Leute,

ich habe heute Manjaro 18 mit Gnome auf meinem Laptop installiert und freue mich darauf, das OS auszuprobieren. Beim ersten Booten bin ich allerdings gleich Opfer einer Kernel Panic geworden und deswegen mache ich diesen Thread auf. In Grub habe ich 3 Optionen Manjaro zu starten: die erste ohne Kernelnennung, die zweite nennt den Kernel 4.19.0-3 und bei der dritten steht irgendwas von "fallback init..." etc. Habe es mir leider nicht exakt gemerkt. Die ersten beiden Optionen führen zur Panic, mit der dritten kann ich Manjaro ohne weitere Fehlermeldungen booten. Woran könnte das liegen?

Hier meine Situation: Ich habe Manjaro 18 als zweites OS neben Fedora 29 ohne Bootloader installiert. Anschließend habe ich den Grub in Fedora upgedated, er hat auch gleich Manjaro gefunden und hinzugefügt. Dann kam es zu den beschriebenen Bootproblemen. Manjaro 18 ist noch jungfräulich, ich habe das System nicht upgedated und auch keinen weiteren Kernel installiert.

Hat vielleicht jemand eine Idee, was ich machen könnte?

Offline gosia

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #1 am: 18. November 2018, 14:15:35 »
Hallo ottone,
sehr wahrscheinlich kommt der Grub von Fedora nicht mit Manjaro zurecht. Bei Multiboot-Systemen mit Manjaro sollte man nach Möglichkeit immer den Grub von Manjaro benutzen.
Also boote nach Manjaro (geht ja, wie Du schreibst) und installiere dort Grub
https://wiki.archlinux.org/index.php/GRUB
je nach System, MBR oder UEFI.
dann sollte es hoffentlich funktionieren.

viele Grüße gosia
"funktioniert nicht" ist keine brauchbare Fehlermeldung
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Offline ottone

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #2 am: 18. November 2018, 14:39:25 »
Danke für die schnelle Antwort! Dass der Ubuntu-Grub mit Manjaro Probleme hat, hatte ich hier auch schon irgendwo gelesen. Ich hatte allerdings die Hoffnung, dass es bei Fedora anders ist. Und es gibt keine Möglichkeit, den Fedora-Grub zu behalten und so anzupassen, dass er mit Manjaro zurechtkommt? Ich würde ihn gerne behalten, weil ich ihn mir gerade für meine Zwecke konfiguriert hatte. Und was hat es mit dieser Fallback-Option im Grubmenü auf sich und warum funktioniert die und andere Optionen nicht?

Offline Hubsi_Gberg

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #3 am: 18. November 2018, 15:12:59 »
Und es gibt keine Möglichkeit, den Fedora-Grub zu behalten und so anzupassen............................

V e r m u t l i c h    nein :-\

Allerdings ist die folgende Methode, einen Versuch wert. Du musst deine Startoptionen in GRUB an deine gegebene Sitation anpassen. 
https://de.manjaro.org/index.php?topic=8918.msg55827#msg55827

Ich persönlich glaube nicht daran. Habe es auch nie probiert. Aber wie gesagt, einen Versuch ist es wert........................

Offline OlliFri

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #4 am: 18. November 2018, 15:54:15 »
Erst mal schönen Sonntag Leute.
Diese Problem ist bei mir immer wieder mal aufgetreten wenn man einen anderen Bootloader verwendet.
Wenn man in die Grubconfig schaut, oder am einfachsten den Grub-Customizer installiert und sich für den entsprechenden Eintrag die Konfiguration anschaut, sieht man das ein völlig falscher Eintrag ganz unten unter intrd seht. Meistens irgendwas von Intel unicode oder so. Habe halt dort einfach die richtige Datei eingetragen, die im Ordner boot sich befindet und fertig war die Laube.
Was man nicht wirklich weiß, das muß man sich erklären.
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Offline ottone

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #5 am: 18. November 2018, 15:55:40 »
V e r m u t l i c h    nein :-\
Das wäre sehr schade. Fedora ist mein Hauptsystem. Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust, nach einem Kernelupdate bei Fedora zu Manjaro zu gehen und dort den Grub upzudaten. Hätte ich vorher gewusst, dass Manjaro den User quasi dazu zwingt, den Grub dort zu installieren, hätte ich gleich die Finger davon gelassen. Ist das Arch-typisch oder ein reines Manjaro-Problem? Natürlich kann ich jetzt versuchen, in den Grub-Einstellungen rumzubasteln. Aber wenn die Erfolgsaussichten eh nicht hoch sind, würde ich das eher lassen. Mein Zweit-OS sollte eigentlich out of the box im Fedora-Grub funktionieren.

Zwischenzeitlich hatte ich übrigens eine Systemaktualisierung bei Manjaro laufen lassen und es wurde ein neuer Kernel installiert (4.19.2-1). Komischerweise steht der vorherige Kernel (4.19.0-3) gar nicht mehr zu Auswahl. Wird der vorherige Kernel durch einen neuen immer überschrieben? Kann man das im Einstellungsmanager einstellen, dass das nicht passiert? Sinnvollerweise hat man doch mindestens 2 Kernel installiert, falls bei dem einen mal was nicht funktioniert.

Interessantes Detail, was den Grub betrifft: Die einzige Option, mit der ich Manjaro im Fedora-Grub zum Booten kriege ("fallback-initramfs") wird mit dem neuen Kernel auch upgedatet. Das sieht mir fast danach aus, als würden die Manjaro-Macher das absichtlich so machen, falls jemand mit einem anderen Grub Probleme hat Manjaro zu booten. ;-)

Offline ottone

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #6 am: 18. November 2018, 16:03:08 »
Wenn man in die Grubconfig schaut, oder am einfachsten den Grub-Customizer installiert und sich für den entsprechenden Eintrag die Konfiguration anschaut, sieht man das ein völlig falscher Eintrag ganz unten unter intrd seht. Meistens irgendwas von Intel unicode oder so. Habe halt dort einfach die richtige Datei eingetragen, die im Ordner boot sich befindet und fertig war die Laube.
Danke für den Hinweis, aber das musst du noch ein bisschen erklären. ;-) Meinst du mit Grubconfig die grub.cfg unter boot? Die wird ja meines Wissens automatisch generiert. Meinst du mit "Intel unicode" die Datei intel-ucode.img, die bei Manjaro im Boot-Verzeichnis liegt? Und das andere OS hat in seiner Grubconfig diesen Namen falsch geschrieben? In welcher Grubconfig-Datei kann ich das denn manuell eintragen, damit das dauerhaft geändert wird?

Offline OlliFri

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #7 am: 18. November 2018, 16:38:36 »
Ja genau so ist es.
Deshalb wäre es am einfachsten Du würdest Dir unter Fedora den Grub-Customizer installieren. Der liest die grub.cfg aus und Du könntest auf einfachen Weg diese korrigieren und neu speichern. Oder halt mit Texteditor in der grub.cfg von Fedora. Ist aber recht unübersichtlich und man mach schnell mal Fehler.
Man kann im Grub-Customizer aber auch ganze Starteinträge manuell hinzufügen. Das musste ich auf dem Läppi meiner Frau so machen. Da dort erst einmal ein Xubuntu lief das ich nicht platt machen wollte.
Hab mir dann einfach die Startparameter von meiner Kiste geholt und die Plattenkennungen angepasst.
Hier mal so ein Starteintrag:

insmod part_msdos
insmod btrfs
set root='hd0,msdos1'
if [ x$feature_platform_search_hint = xy ]; then
  search --no-floppy --fs-uuid --set=root --hint-ieee1275='ieee1275//disk@0,msdos1' --hint-bios=hd0,msdos1 --hint-efi=hd0,msdos1 --hint-baremetal=ahci0,msdos1  eee42775-484b-4021-9578-0997a7f7212a
else
  search --no-floppy --fs-uuid --set=root eee42775-484b-4021-9578-0997a7f7212a
fi
linux   /@/boot/vmlinuz-4.19-x86_64 root=UUID=eee42775-484b-4021-9578-0997a7f7212a rw rootflags=subvol=@  quiet rd.udev.log-priority=3
initrd   /@/boot/initramfs-4.19-x86_64.img

Nur die UUID die drei mal vorkommt stimmten halt nicht. Muss mal halt entsprechend ändern.
Ach so,            set root='hd0,msdos1'     muss auch noch korrigiert werden.
« Letzte Änderung: 18. November 2018, 16:42:18 von OlliFri »
Was man nicht wirklich weiß, das muß man sich erklären.
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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #8 am: 18. November 2018, 17:17:30 »
Nur die UUID die drei mal vorkommt stimmten halt nicht. Muss mal halt entsprechend ändern.
Was stimmt denn an den UUIDs nicht? Und wenn ich die Starteinträge nicht über den Customizer hinzufüge, muss ich sie jedes Mal in die grub.cfg händisch eintragen? Die Datei wird doch nach jedem Grub-Update vom System neu generiert, soweit ich weiß.

Offline gosia

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #9 am: 18. November 2018, 17:19:00 »
Hallo ottone,
Ich hatte allerdings die Hoffnung, dass es bei Fedora anders ist.
Nun ja, mangels Fedora war das nur eine Vermutung von mir, die aber sehr wahrscheinlich ist. Um genaueres zu wissen, müsste man die konkrete Kernel-Panic-Meldung wissen, die UUID der Paritionen kennen, die /etc/fstab, ev. ob Du MBR oder UEFI hast, usw. usw.
Und es gibt keine Möglichkeit, den Fedora-Grub zu behalten und so anzupassen, dass er mit Manjaro zurechtkommt?
Du könntest einen vollständigen und gültigen Manjaro-Menuentry in die /boot/grub/custom.cfg schreiben, die wird im Gegensatz zur  /boot/grub/grub.cfg nicht überschrieben, sondern von /etc/grub.d/41_custom auch bei Grub-Updates immer wieder in die grub.cfg eingefügt. Aber IMHO leider auch immer unverändert, so daß sie bei neuen oder veränderten Kerneln von Hand angepasst werden muss.

Also einfacher wäre es schon, den Manjaro_Grub zu nehmen. Das hindert dich ja nicht daran, Fedora weiterhin als dein Hauptsystem zu betrachten, kannst ja Fedora auch als Default und an die erste Stelle im Grub-Menu setzen.
Mit den Einstellungen von Fedora-Grub, schwierig. Hast Du denn dort soviel konfiguriert, daß es zuviel Arbeit wäre, das in die betreffenden Abschnitte von /etc/grub.d/ zu übernehmen?

viele Grüße gosia

PS. Schreiben in die /boot/grub/grub.cfg würde ich bestenfalls zu Testzwecken nehmen, weil beim nächsten Grub-Update ist das ganze Zeugs wieder weg. Steht auch gross und deutlich im Kopf von grub.cfg
« Letzte Änderung: 18. November 2018, 17:20:36 von gosia »
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Offline Hubsi_Gberg

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #10 am: 18. November 2018, 18:17:30 »
[OFF TOPIC]

...... Grub-Customizer installiert .......

Um Gottes Willen! Lasst die Finger von Grub-Customizer !!!!!
Dieses Programm baut über kurz oder lang einen Fehler ein - und schon ist es vorbei mit der Startherrlichkeit des Systems. Wer es benutzt und bisher keinerlei Probleme hatte, der kann sich glücklich schätzen.

Lieber die GRUB.cfg mit dem handelsüblichen Editor öffnen und bearbeiten.

[/OFF TOPIC]

Offline gosia

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #11 am: 18. November 2018, 18:45:20 »
Hallo ottone,
habe wiedermal den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen ;)
Mein Vorschlag: Da Du Manjaro nur nebenbei ausprobieren willst, dann hau es doch einfach in eine virtuelle Maschine und aller Ärger mit Grub ist gegessen.

viele Grüße gosia
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Offline Hubsi_Gberg

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #12 am: 18. November 2018, 18:57:44 »
.......in eine virtuelle Maschine ......

Ein sehr guter Vorschlag!!

Wer an Linux-Versionitis leidet, sollte es grundsätzlich so machen. Vermeidet das Aufblähen der GRUB.cgf und damit verbundene lange Bootzeiten und andere Kleinkinder-Krankheiten. Und von der "Platte" ist das, was man nicht mehr will, auch schnell gefegt.

Offline ottone

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #13 am: 18. November 2018, 19:31:11 »
Du könntest einen vollständigen und gültigen Manjaro-Menuentry in die /boot/grub/custom.cfg schreiben, die wird im Gegensatz zur  /boot/grub/grub.cfg nicht überschrieben, sondern von /etc/grub.d/41_custom auch bei Grub-Updates immer wieder in die grub.cfg eingefügt.
Hi Gosia,
vielen Dank für deine ausführlichen Erklärungen. Ich habe das jetzt mal versucht und den gültigen Menuentry für den aktuellen Manjaro-Kernel, wie er in der grub.cfg von Manjaro steht, in die /etc/grub.de/40_custom bei Fedora geschrieben - und siehe da: Manjaro bootet reibungslos. Theoretisch müsste ich das also immer dann händisch machen, wenn ein neuer Kernel bei Manjaro installiert wurde. Wenn das häufig vorkommt, artet das in Arbeit aus. Aber zumindest weiß ich jetzt mal, wie ich Manjaro über den Fedora-Grub zum Booten bringe.

Wobei, wie schon geschrieben: Ich habe weiterhin die Vermutung, dass der "fallback-initramfs"-Eintrag in Grub nicht ohne Grund automatisch hinzugefügt wird. ;-) Ich frage mich nur, ob das auf Dauer irgendwelche negativen Konsequenzen hat, immer mit dieser Option zu booten.

Offline ottone

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Re: Manjaro 18: Kernel Panic bei Neuinstallation
« Antwort #14 am: 18. November 2018, 19:35:45 »
Wer an Linux-Versionitis leidet, sollte es grundsätzlich so machen. Vermeidet das Aufblähen der GRUB.cgf und damit verbundene lange Bootzeiten und andere Kleinkinder-Krankheiten. Und von der "Platte" ist das, was man nicht mehr will, auch schnell gefegt.
Ja, könnte ich sicherlich so machen. Auf der anderen Seite: Ich hatte vorher Linux Mint und Fedora als Betriebssysteme und da war das mit Grub nicht viel Aufwand und hat auf Anhieb reibungslos funktioniert. Manjaro scheint es einem hier besonders schwer zu machen. Den Entwicklern ist doch sicherlich bekannt, dass ihre Distro im Grub anderer Distros rumzickt. Sollten sie den User auf diese Weise wirklich dazu zwingen wollen, den Grub in Manjaro zu installieren, fände ich das ziemlich armselig.