Autor Thema: manjaro vs ubuntu  (Gelesen 277 mal)

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Offline peter4444

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manjaro vs ubuntu
« am: 02. Januar 2020, 22:11:23 »
Hallo!

Was sind die Unterschiede zwischen Ubuntu und Manjaro?
Was sind die Vor- und Nachteile dieser Distributionen?
Für wen ist welche besser geeignet?

Fragt sich,
Peter


Offline Goldhamster

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Re: manjaro vs ubuntu
« Antwort #1 am: 03. Januar 2020, 05:35:22 »
Eigentlich eine ziemlich blöde Frage, sie könnte auch lauten welches Auto ist besser ein rotes oder grünes, ein Toyota oder ein VW. Der Hauptunterschied ist wohl das ich hier bei Manjaro IMMER durch RR (Rolling Release) einen Neuwagen und keinen Jahreswagen habe.
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Offline peter4444

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Re: manjaro vs ubuntu
« Antwort #2 am: 04. Januar 2020, 13:21:56 »
vielen Dank für deine tolle Antwort.
ich bleibe bei Ubuntu und lasse die Finger von Manjaro

Peter

Offline Linu74

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Re: manjaro vs ubuntu
« Antwort #3 am: 04. Januar 2020, 13:36:53 »
Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich noch, daß man Ubuntu alle X Versionen neu installieren muß. Die Wechsel sind bei mir meist schief gelaufen.

Dank RR hat man das Problem bei Manjaro nicht.

Hinzu kommt auch der persönliche Geschmack. Dem einen gefällt Ubuntu, dem anderen Manjaro. In der Linux Welt hat man die Qual der Wahl.

Linu74
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Offline peter4444

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Re: manjaro vs ubuntu
« Antwort #4 am: 04. Januar 2020, 14:57:44 »
bei mir funktionierte die Aktualisierung bei Ubuntu in den letzten Jahren auf die neueste Version immer sang- und klanglos

Offline snowie

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Re: manjaro vs ubuntu
« Antwort #5 am: 04. Januar 2020, 19:39:27 »
Debian ist halt auch ein anderes Konzept als Archlinux.

Debian ist eher abgehangen und hat ältere Pakete die sich kaum verändern.

Archlinux hat immer die aktuellsten Pakete.

Ein dist-upgrade ist natürlich nie nötig, bist ja täglich auf dem neuesten Stand.

Lade dir doch einfach mal eine Live-Version runter und teste mal auf einem USB-Stick.
Du mußt ja nicht gleich installieren.

https://manjaro.org/download/

mfg

Offline linuxkumpel

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Re: manjaro vs ubuntu
« Antwort #6 am: 04. Januar 2020, 22:34:48 »
Was sind die Unterschiede zwischen Ubuntu und Manjaro?
Was sind die Vor- und Nachteile dieser Distributionen?
Für wen ist welche besser geeignet?

Paketverwaltung und alles andere lasse ich mal weg.  ;)
Manjaro ist ein Rolling Release, heißt, wird ständig aktualisiert. Ubuntu unterscheidet nach LTS- und STS-Versionen. Man kann diese zwar auch fortlaufend per Terminal aktualisieren. In der Regel werden LTS-Versionen empfohlen und nach deren EoL eine Neuinstallation. ( Ubuntu-Wiki )
Ich empfinde Rolling Release als Vorteil, mögen andere anders sehen. Habe mit Updates bei Manjaro (Testing) keine Probleme.
Aufgrund der grafischen Installer können Ubuntu wie auch Manjaro selbst von Einsteigern genutzt werden.

Es hat jedoch jeder so seine Vorlieben, deshalb wird sich in der Regel mit Empfehlungen zurückgehalten. Ich nutze standardmäßig Manjaro (Xfce) und Pop!_OS (Gnome). Interessehalber noch elementaryOS (Pantheon), PeppermintOS (Xfce/Lxde) und Linux Lite (XFCE).

Lade dir doch einfach mal eine Live-Version runter und teste mal auf einem USB-Stick.
Du mußt ja nicht gleich installieren.

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Offline Goldhamster

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Re: manjaro vs ubuntu
« Antwort #7 am: 05. Januar 2020, 06:30:29 »
@ linuxkumpel das mit dem RR ist zuerst der Hauptgrund gewesen von (K)ubuntu zu Manjaro zu wechseln :-) Und ich werde wohl auch nicht mehr zurück zu (K)ubuntu wechseln :-) Und 2 Sachen noch zum RR "No Risk, no Fun" und ich habe es in den 3-4 Jahren nicht geschafft Manjaro durch ein upgrade auf die Bretter zu schicken :-)
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Offline Manfrago

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Re: manjaro vs ubuntu
« Antwort #8 am: Gestern um 20:56:15 »
Für mich war der einzige Grund mal in Manjaro reinzuscheuen, weil es dort eine minimal XFCE Version gibt.
Dadurch, das ich für Linux etliche kommerzielle Softwarelizenzen besitze, verbringe ich bei anderen Distros mehr Zeit damit, freie Software zu deinstallieren als mit einer Neuinstallation des Betriebsystems. Und ja, bislang habe ich mich alle 5 Jahre auf ein neues Gesicht meiner Oberfläche gefreut und war durchaus bereit, dafür in 5 Jahren 4 Stunden Arbeitzeit zu investieren. Aber das mögen andere anders sehen und trotz ihrer eigentlich inzwischen gesammelten Linux-Erfahrung sich damit überfordert fühlen. Gut, dafür gibt es ja Manjaro. Wenn - und jetzt kommt das große ABER - nicht nur für den geneigten Foren-Mitleser erkennbar wäre, das die meisten Probleme offenbar aus dem RR Updatebereich berichtet werden. So etwas gab und gibt es bei anderen Linuxen natürlich auch, etwa in der Form, das AdOns nach einem Update rausgeschmissen werden. Aber dass das ganze Betriebsystem nach einem Update komplett abschmieren kann, das habe ich in 14 Jahren Linux noch nirgendwo erlebt. Deshalb bin ich gespannt darauf, wie es mir mit Manjaro ergehen wird und ob ich die Euphorie hier teilen kann.