Autor Thema: Von Windows 10 auf Manjaro wechseln mit mehreren SSD´s? (Partitionen)  (Gelesen 465 mal)

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Offline tobiwankenobi

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Hallo,

ich möchte mich komplett von Windows verabschieden. Habe schon etwas Erfahrung mit Linux Mint, möchte aber gerne Manjaro nutzen.

Installation, Einrichtung usw kein Problem, aber wie partitioniere ich am besten meine Platten, dass alle beim Systemstart eingehangen werden und funktionieren?

Mein System:
MSI x570 Gaming Edge
Ryzen 3700x
Nvidia GTX 1080
1x 1TB M2 SSD
2x 500GB SATA SSD

Auf der M2 würde ich gerne das System haben.

Wie würdet ihr es partitionieren?

Danke schonmal für eure Hilfe,
Tobias
« Letzte Änderung: 16. Mai 2020, 14:28:18 von tobiwankenobi »

Offline Linu74

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Ich würde die 1TB Platte wie folgt Partitionieren:

/ ca. 25-30 GB ext4
/home beliebig groß ext
swap min. 1x so groß wie dein RAM
Ob man die Swap Part. nun am Anfang oder Ende macht und ob überhaupt, muß jeder für sich entscheiden.
Wichtig zu beachten ist, das Grub in den Bootsektor der 1TB kommt.

Die beiden SSD in /home/beliebiger name zb. /home/Daten1 /home/Daten2

Linu74
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Offline Rulinux

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Hallo, habe meine Daten hauptsächlich auf meiner NTFS-Partition "Daten", die ich aktuell (auch noch) für Windows nutze.

Wie kann ich mein Linux Home/User Verzeichnis auf "Daten" legen?

Danke, Rulinux

Offline Linu74

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Dein Linux home/user legst du nicht auf eine NTFS Partition.

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Danke. Macht es Sinn, für Home eine eigene Partition auf meiner normalen Festplatte, nicht SSD, als ext4 zu erstellen (oder fat32, so dass ich auch mit Windows Zugriff hätte)?
Dort habe ich genug Platz. Mein Linux System liegt auf der SSD mit 50 GB. Ich finde es Mege unübersichtlich,das auf home aller Kram liegt, den man gar nicht für den täglichen Gebrauch braucht, zusammen mit wichtigen Ordnern und Dateiein.
Grüße, Rulinux

Offline quantix

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Dein Linux home/user legst du nicht auf eine NTFS Partition.

Linu74
... und auch nicht auf eine mit Fat 32.
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Offline Linu74

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Danke. Macht es Sinn, für Home eine eigene Partition auf meiner normalen Festplatte, nicht SSD, als ext4 zu erstellen (oder fat32, so dass ich auch mit Windows Zugriff hätte)?
Dort habe ich genug Platz. Mein Linux System liegt auf der SSD mit 50 GB. Ich finde es Mege unübersichtlich,das auf home aller Kram liegt, den man gar nicht für den täglichen Gebrauch braucht, zusammen mit wichtigen Ordnern und Dateiein.
Grüße, Rulinux

Ich schließe mich quantix an.
Klar kannst du dein /home auf eine andere Platte legen. Der Inhalt von /home hat schon seinen Sinn. Was man nicht unbedingt braucht ist bei Dateien wie auch Ordner mit einem . vor dem Namen und eigentlich versteckt.

Was genau stört dich denn da so?

Linu74
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Offline gosia

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Hallo Linu74,
Was man nicht unbedingt braucht ist bei Dateien wie auch Ordner mit einem . vor dem Namen
Ist das nicht ein wenig mißverständlich formuliert? Nicht daß Rulinux noch seine .bashrc und .config-Ordner löscht  >:D
Aber sonst schliesse ich mich dir und quantix an:
@Rulinux
Was genau stört dich denn da so?

viele Grüße gosia
"funktioniert nicht" ist keine brauchbare Fehlermeldung
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Offline Linu74

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Oh  ??? ja, natürlich gosia.

Linu74
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Offline tetzlaff

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Danke. Macht es Sinn, für Home eine eigene Partition auf meiner normalen Festplatte, nicht SSD, als ext4 zu erstellen (oder fat32, so dass ich auch mit Windows Zugriff hätte)?
Dort habe ich genug Platz. Mein Linux System liegt auf der SSD mit 50 GB. Ich finde es Mege unübersichtlich,das auf home aller Kram liegt, den man gar nicht für den täglichen Gebrauch braucht, zusammen mit wichtigen Ordnern und Dateiein.
Grüße, Rulinux

Hallo,

du kannst auch Verzeichnisse z.B. nach /mnt/ einhängen, einfach z.B. audio und video anlegen.
Das dann passend in die fstab eintragen, /mnt/audio und /mnt/video.

Die Zugriffsrechte anpassen, wer so alles auf diese Daten zugreifen soll/darf.

Ich würde auch ext4 nehmen.

mfg
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Zitat
Ich schließe mich quantix an.
Klar kannst du dein /home auf eine andere Platte legen. Der Inhalt von /home hat schon seinen Sinn. Was man nicht unbedingt braucht ist bei Dateien wie auch Ordner mit einem . vor dem Namen und eigentlich versteckt.

Was genau stört dich denn da so?

1.Dass ich "nur" 50 GB Restplatz auf der SSD habe. Der Rest wird von Windows verschlungen. Auf der normalen Hard-Disk habe ich noch locker 800 GB frei. Also besser die 50 GB für systemrelevante Dateien bzw. Programme freihalten und nicht für eigene wie Videos, Musik, Bilder und anderes mehr.
2. Liegen dort alle mögliche System- oder Programmdateien, die ich selbst gar nicht brauche. Egal inwieweit ich sie ausblenden kann oder eben auch nicht. Das ganze ist gemischt mit meinen eigenen Dateien. Das ist ein völliges Kuddelmuddel. Und auch wenn ich eine Dateisicherung mache, dann möchte ich meine Dateien sichern und getrennt davon eine Systemsicherung.
3. Entsprechend 2) möchte ich alle meine persönlichen Dateien gesammelt und getrennt vom System haben.

Also das macht aus meiner Sicht eine Menge Sinn!!

Viele Grüße, Rulinux

Offline quantix

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1.Dass ich "nur" 50 GB Restplatz auf der SSD habe. Der Rest wird von Windows verschlungen. Auf der normalen Hard-Disk habe ich noch locker 800 GB frei. Also besser die 50 GB für systemrelevante Dateien bzw. Programme freihalten und nicht für eigene wie Videos, Musik, Bilder und anderes mehr.
2. Liegen dort alle mögliche System- oder Programmdateien, die ich selbst gar nicht brauche. Egal inwieweit ich sie ausblenden kann oder eben auch nicht. Das ganze ist gemischt mit meinen eigenen Dateien. Das ist ein völliges Kuddelmuddel. Und auch wenn ich eine Dateisicherung mache, dann möchte ich meine Dateien sichern und getrennt davon eine Systemsicherung.
3. Entsprechend 2) möchte ich alle meine persönlichen Dateien gesammelt und getrennt vom System haben.
Ad 1.
50 GB sind mM mehr als genug für die Systempartition.

Ad 2.
In der Homepartition, in meinem Fall /home/josef/, die auf einer zweiten Fb liegt, befinden sich die von mir erstellten Dateien (Bilder, Videos usw.). Daneben werden von den Programmen Konfigurationsdateien abgelegt, die im Normalfall nicht sichtbar sind und werden nur dann angezeigt wenn sie mit Ansicht > Versteckte anzeigen oder durch strg+h sichtbar gemacht werden, z.b .mozilla, oder .sane, die Konfigurationsdateien von Firefox und Sane. Diese stören mich nicht, da sie im Normalfall ausgeblendet sind.

Ad 3.
Meine Konfiguration: Auf sda2 liegt das System (/) und auf sdb2 Home.

Was ist daran kompliziert?

Grüße Josef

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Hallo Rulinux,
ich habe sogar 60G zur Verfügung ;)
Aber ja, das ist individuell verschieden und kommt drauf an, was man so sammelt. Die persönliche Video- und Fotosammlung kann schon allerhand Platz verschlingen.
Mein Problem ist eher, daß die Anfrage etwas schwammig und unklar daher kommt. Was genau ist denn bei dir Kuddelmuddel? Mein Homeverzeichnis sieht z.B. so aus:
drwxr-xr-x 2 gosia gosia  4096 Mai 20 12:05 Bilder
drwxr-xr-x 2 gosia gosia  4096 Jul 31  2019 Calibre-Bibliothek
drwxr-xr-x 2 gosia gosia  4096 Feb 10  2016 Dokumente
drwxr-xr-x 2 gosia gosia  4096 Feb 10  2016 Downloads
drwxr-xr-x 5 gosia gosia  4096 Jan  3  2018 GNUstep
-rw------- 1 gosia gosia  6524 Feb 16 16:17 mbox
drwxr-xr-x 2 gosia gosia  4096 Feb 10  2016 Musik
drwxr-xr-x 2 gosia gosia  4096 Feb 10  2016 Öffentlich
drwxr-xr-x 2 gosia gosia  4096 Dez  9 14:35 Schreibtisch
drwxr-xr-x 2 gosia gosia  4096 Feb 10  2016 Videos
drwxr-xr-x 2 gosia gosia  4096 Feb 10  2016 Vorlagen
drwxr-xr-x 46 gosia gosia 4,0K 2020-05-12 16:46 work
Ist nun nicht das Non-plus-ultra und auch nicht zur Nachahmung empfohlen, aber für mich durchaus übersichtlich. Irgend so eine Einteilung kann man sich selbst ausdenken.
Liegen dort alle mögliche System- oder Programmdateien, die ich selbst gar nicht brauche.
Das ist aber eine zweifelhafte Sichtweise. Dort liegen eigentlich hauptsächlich Konfigurationsdateien von deiner Oberfläche. Nur ein einfaches Beispiel: Wenn Du deinen Hintergrund so eingerichtet hast, daß er sehr schön grün-gelb gestreift ist, oder das Porträt deiner Hauskatze zeigt, möchtest Du wahrscheinlich, daß dies auch bei einer Neuinstallation so bleibt. Oder dein Lieblingsthema für alle Fenster ist Adwaita und nicht Blackbird und die Leiste hast Du am liebsten rechts vertikal und nicht oben horizontal... usw. All das und noch mehr ist mit einem Klick wieder hergestellt, wenn Du all diese Dateien mitsicherst.
Wenn Du das trotzdem nicht möchtest, kannst deinem Backupprogramm meist mitteilen, daß es diese Dateien nicht sichern soll oder umgekehr, es soll nur diese Verzeichnisse sichern. Ist eine einmalige Angelegenheit und dann ist der Drops für alle Zeiten gelutscht. Allerdings halte ich - wie gesagt - so einen Ausschluss der persönlichen Konfiguration für sehr fragwürdig. Ich war jedenfalls ab und zu sehr froh, auf die Einstellungen meines tint2-Panels wieder zurückgreifen zu können, oder meine verbastelte .bashrc bzw. .conkyrc per Knopfdruck wieder auf den ordentlichen Zustand von gestern zurücksetzen zu können.
Aber gut, es gibt auch Möglichkeiten, deine Fotos, Musikdateien u.ä. auszulagern. Ein paar wurden ja schon angedeutet, das reicht je nach Geldbeutel von der Einrichtung eines NAS, oder einfach eine USB-FP an die Fritzbox klemmen oder eben, wie von tetzlaff scon gesagt wurde, interne FP-Partitionen als /mnt/audio und /mnt/video einzuhängen.
So etwas finde ich eher vom Gesichtspunkt der Teilbarkeit nützlich, speziell NAS (auch die ganze Familie kann sich dann an der Videosammlung erfreuen), aber die Bedürfnisse und Temperamente sind eben verschieden.

viele Grüße gosia
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Hallo Quantix & Gosia,

danke für Eure guten Argumente, die ich in einigen Punkten einsehe und übernehmen werde. Ich habe mein Verzeichnis mal angehängt. Bei allem, folgende Verzeichnisse sind und bleiben richtige Speicherfresser:
  • Bilder
  • Dokumente
  • Musik
  • Videos
Und zumindest würde ich diese gerne auf meine normale, interne Festplatte legen (nicht die SSD).

Kann ich diese Verzeichnisse zumindest auch auf die NTFS Fesplatte "vermounten" oder muss ich einen Teil von meiner normalen Festplatte extra partitionieren als ext4?
Tetzlaff schreibt:
Zitat
du kannst auch Verzeichnisse z.B. nach /mnt/ einhängen, einfach z.B. audio und video anlegen.
Das dann passend in die fstab eintragen, /mnt/audio und /mnt/video.
Die Zugriffsrechte anpassen, wer so alles auf diese Daten zugreifen soll/darf.
Ich würde auch ext4 nehmen.
Ich habe meine normale Festplatte bereits über fstab verbunden:
/dev/sda2                                        /run/media/rulinux/Daten       ntfs     unmask=000,uid=1000,gid=1000           0               0
(@Gosia: Das hält momentan und ich habe Zugrill. Ich hoffe, es bleibt auch so.)
Brauche ich dann nochmals einen extra Eintrag in Fstab, z.B.?
/dev/sda2                                        /run/media/omlinux/Daten/Videos      ntfs     unmask=000,uid=1000,gid=1000           0               0
Würde dann ein Video automatisch im neuen Verzeichnis abgespeichert werden: "/run/media/omlinux/Daten/Videos"?"
oder muss man dieses irgendwie mit dem Verzeichnis Video im home Verzeichnis verknüpfen, damit das Video-Verzeichnis in Home nicht mehr genutzt wird, sondern halt nur das neue? Würde das in Home dann am liebsten gleich löschen. Oder gibt es bzw. braucht man so eine Art Verknüpfung wie in Windows mit dem alten Verzeichnis? So ganz peile ich das noch nicht.

Danke, Rulinux

PS: Ich wiederhole es gerne von Zeit zu Zeit. Ich finde das hier wirklich eine tolle Community. Das meinte z.B. auch Markjaro und es gäbe "wohl auch andere".



Offline gosia

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Hallo Rulinux,
ach, "das ist ein weites Feld"...
Als Vorbemerkung: Bitte keine Bilder, wenn auch Text möglich ist.
Ich stelle fest, daß sich mehrere Threads in gewisser Weise um das gleiche Thema drehen: Wie bekomme ich meine Daten von meinem Homeverzeichnis weg auf einen anderen Ort?
Daraus resultiert auch eine gewisse Unentschiedenheit, die es schwer macht, eine Antwort zu geben. Hier ist es eine interne FP, dann gibt es aber in einem anderen Thread auch noch ein NAS (hatte ich leider ganz vergessen).
Grundsätzlich kannst Du deine "Daten" (hier als Sammelbegriff für alles, was nicht mit dem Linux-System zusammenhängt) abspeichern, wo auch immer Du möchtest. auf einen USB-Stick, eine interne/externe FP, ein NAS, in die Cloud, egal. Je nachdem gibt es dann verschiedene Möglichkeiten des Zugriffs, von einfacher bis komplizierter.
Mit deinem eigentlichen Homeverzeichnis hat das erstmal nichts zu tun, das bleibt dein Homeverzeichnis und muss selbstverständlich mit einem Linux-kompatiblen System formatiert sein (ext, btrfs usw.)
Du kannst auch ein "externes" Verzeichnis Videos haben und gleichzeitig in deinem Homeverzeichnis ein Unterverzeichnis Videos, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Kann ich diese Verzeichnisse zumindest auch auf die NTFS Fesplatte "vermounten" oder muss ich einen Teil von meiner normalen Festplatte extra partitionieren als ext4?
Jein, Du kannst irgendwohin Verzeichnisse "Bilder", "Dokumente" usw. anlegen und rein theoretisch ist das Filesystem dabei erstmal egal, solange Du mit Linux darauf zugreifen kannst. Aber bei solchen Fragen fange ich immer an zu grübeln, warum Du so sehr an NTFS hängst. Heisst der Threadtitel nicht eigentlich "Von Windows 10 auf Manjaro wechseln"? Aber wahrscheinlich hast Du auf Dauer doch einen Parallelbetrieb von Windows und Linux im Auge, oder? Da würde sich dann doch eher das NAS als gemeinsames Datengrab anbieten. Nur entscheiden solltest Du dich schon.
Tetzlaff schreibt:Ich habe meine normale Festplatte bereits über fstab verbunden:
/dev/sda2                                        /run/media/rulinux/Daten       ntfs     unmask=000,uid=1000,gid=1000           0               0
Brauche ich dann nochmals einen extra Eintrag in Fstab, z.B.?
/dev/sda2                                        /run/media/omlinux/Daten/Videos      ntfs     unmask=000,uid=1000,gid=1000           0               0
Nein. Wenn Du die Verzeichnisse "Bilder", "Dokumente" usw. unterhalb von Daten organisierst, also Daten/Bilder, Daten/Dokumente... kannst Du ja mit dem Filemanager in die Unterverzeichnisse navigieren.
Würde dann ein Video automatisch im neuen Verzeichnis abgespeichert werden: "/run/media/omlinux/Daten/Videos"?"
oder muss man dieses irgendwie mit dem Verzeichnis Video im home Verzeichnis verknüpfen, damit das Video-Verzeichnis in Home nicht mehr genutzt wird, sondern halt nur das neue? Würde das in Home dann am liebsten gleich löschen. Oder gibt es bzw. braucht man so eine Art Verknüpfung wie in Windows mit dem alten Verzeichnis?
"automatisch" wird in Linux-Programmen eigentlich nichts abgespeichert. Es gibt natürlich immer ein Default-Verzeichnis, das dann mit einem Druck auf die Entertaste sozusagen "automatisch" benutzt wird, aber nichts hindert dich, dafür ein anderes Default-Verzeichnis einzustellen, von mir aus "/run/media/omlinux/Daten/Videos" oder bei plötzlichem Sinnenwandel doch das Verzeichnis ~/Videos/ zu benutzen.
Auch eine Verknüpfung (=Link um in der Linux-Terminologie zu bleiben) ist dazu nicht notwendig. Wäre irgendwie möglich, aber das will ich mir lieber gar nicht vorstellen. Ist manchmal nützlich, aber in diesem Fall, da rollen sich mir die Zehennägel nach oben ;)
Du kannst unorthodoxer Weise auch alle "Nicht-System-Verzeichnisse" wie ~/Bilder usw. in deinem Homeverzeichnis löschen, ich wüsste kein Anwendungsprogramm, das für die Verwendung auf diese Verzeichnisse angewiesen wäre, um zu funktionieren. Dein Homeverzeichnis bleibt aber trotzdem dein Homeverzeichnis (s.o.). Wie schon gesagt, müsstest Du dann praktischerweise oft oder manchmal das Default-Speicherverzeichnis ändern, aber das ginge schon.
Ich gebe dir natürlich keine Garantie, aber warum nicht. Aber ehrlich gesagt fällt das bei mir eher in die Kategorie "Der Kunde ist König und wenn er die Jackenknöpfe auf dem Rücken haben möchte, dann machen wir das" ;)

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