Autor Thema: keinen Schreibzugriff auf ext4 oder btrfs Festplatte trotz mountpoint  (Gelesen 449 mal)

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Offline SpiritOfTux

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/run/media/your username/mount points
Ist ein Systemverzeichnis und wird vom System verwattet, für Wechselmedien
z.Bsp. USB-Stick, USB-Drive, CD/DvD-Rom.

Eigene "Mount Points " solten entweder unter /media/mount points oder im ROOT-Verzeichnis " Label-Name " via "fstab" gemountet werden.
In Bezug auf Netzwerklaufwerke aller Art sollte dies berücksichtig werden.

Viel Erfolg


« Letzte Änderung: 26. Juli 2020, 20:43:13 von SpiritOfTux »
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Offline Markjaro

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Also ich mounte alle meine Partitionen nach /run/media/Username/Name des Mountpoints, bei Netzwerklaufwerken wähle ich - allerdings wegen der Übersicht - einen anderen Ort.
Was ist daran falsch?   :)

Offline Rulinux

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Hallo zusammen!

Zitat
Oder noch einfacher, die sda2 ganz aus der fstab rausgenommen?
Ja, aber es ändert nichts. Gehe ich auf Dolphin, so kann ich die sda2 durch anklicken einhängen. Auch sieht man dort einen gesperrten Ordner "lost+found". Aber es bleibt immer ohne Schreibzugriff. (siehe Anlage)

Ich habe auch den Einhängepunkt geändert, statt zuvor "/run/media/omlinux/... UUID.." mal auf
"/run/media/omlinux/Datenext4" - keine Änderung
"media/Datenext4" - funktioniert nicht, wird nicht angenommen
Also, das hat auch nichts geändert.

Wo liegt in der KDE Partitionsverwaltung denn der Unterschied "Einhängepunkt identifzieren durch a) Geräteknoten b) UUID c) Bezeichnung"? (siehe Anlage). Im Internet habe ich dazu nichts gefunden.

Wo liegt da bloß nur der Haken?

Viele Grüße, Rulinux

Offline Markjaro

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Ich kenne mich nicht mit KDE und Dolphin aus, aber da sollten ja schon ein paar Marker aktiv sein, oder? Darum probiere doch mal mit sudo via Terminal einen Order in besagtem Verzeichnis zu erstellen mit:

sudo mkdir /run/media/omlinux/Datenext4/test
(Die Abfrage mit dem Kennwort deines User-Accounts quittieren)

Wenn das klappt, das gesamten Datenext4-Verzeichnis mit

sudo chown -R rulinux:wheel /run/media/omlinux/Datenext4/

die Schreibrechte des Users geben.  :P
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Offline Rulinux

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Markus, Du bist ein ASS!!!

Sinngemäß angepasst mit hat alles geklappt.
Zitat
sudo mkdir /run/media/omlinux/Datenext4/test(Die Abfrage mit dem Kennwort deines User-Accounts quittieren)

Wenn das klappt, das gesamten Datenext4-Verzeichnis mit
sudo chown -R rulinux:wheel /run/media/omlinux/Datenext4/
die Schreibrechte des Users geben. [/code]

Jetzt habe ich Schreibrechte! SUPER & Danke!!!!

Rulinux

PS: Kann noch jemand das erklären? Was ist in KDE Partitionsverwaltung der Unterschied "Einhängepunkt identifzieren durch a) Geräteknoten b) UUID c) Bezeichnung"? (siehe Anlage). Im Internet habe ich dazu nichts gefunden.

Offline gosia

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Hallo Rulinux,
Geräteknoten: z.B. /dev/sdaX
UUID: 3845e0de-6696-4d39-a75b-0b0d2a967277
Bezeichnung: das Label oder der Name, den man einer Partition verpassen kann, z.B. "BACKUP", oder "Daten", aber bitte nicht mit Verzeichnisnamen verwechseln.

viele Grüße gosia
"funktioniert nicht" ist keine brauchbare Fehlermeldung

Offline Rulinux

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keinen Schreibzugriff auf Festplatte trotz mountpoint, egal on NTFS, btrfs oder ext4

Habe jetzt das gleiche Problem wieder bei einer externen Festplatte gehabt. Ich habe sie mit gparted formatiert und konnte wieder nicht darauf zugreifen, also keine Schreibrechte.

Interessehalber habe ich die Festplatte mit der KDE-Partitionsverwaltung nochmals neu formatiert. Und siehe da, der Schreibzugriff ist da.

Dass der Fehler überhaupt erst auftrift, liegt vermutlich an der der Formatierung der Partition mit gparted (zumindest unter KDE).

Warum ich im Grunde lieber gparted nehme als die KDE Partitionsverwaltung liegt daran, dass gparted ausgereifter als die KDE-Partitionsverwaltung ist. Mit letzterer habe ich mir meine Daten neulich gecrasht, da es bei zu vielen Operationen zusammen / auf einmal bei der KDE-Partitionsverwaltung leicht zu Fehlern / Abstürzen kommt.

Das zur Information und Vollständigkeit.

Herzliche Grüße, Rulinux
« Letzte Änderung: 29. Juli 2020, 10:35:32 von Rulinux »

Offline Markjaro

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Das ist auch gut so. Wenn Du einen Datenträger mit KDE formatierst unterstelle ich den Desktop-Environment so viel Grips, dass es auch besagten Datenträger für den User beschreibbar einhängt, der gerade angemeldet ist. Wenn Du ein anderes Tool dafür nimmst, geht KDE auf Nummer sicher und hängt es nur für den Administrator ein, der wiederum die Schreibrechte an die User weitergeben kann / muss. 

It's not a bug, it's a feature.

 ^-^

Offline Rulinux

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So, kann man das auch sehen.

Hier wird das Problem auch erwähnt.
https://www.frumble.de/blog/2017/03/01/manjaro-linux-und-kde-plasma-5-das-frumble-kompendium-2017/#Calamares
Zumindest, dass es öfters mal Probleme gibt, später (interne) Festplatte "richtig" einzuhängen. Daher sollte man mit einem "richtigen" Mountpunkt (Mountpoint) bei der Installation bereits alle Festplatten einhängen.

Offline Markjaro

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Ich lese da nichts von einem Problem, Festplatten später richtig einzuhängen und ich hatte auch noch nie Probleme damit. Du verlinkst auf den Calarmaris-Installer, der im Grunde bezüglich des 'Problems' auch nichts anderes macht als die Festplatten zu formatieren, den Eintrag in die fstab zu schreiben und den Datenträger zu mounten. Wenn Du das gleich zu Beginn der Systeminstallation machst, sparst Du Dir lediglich den Weg mit dem Mounten, das Du ja jetzt erledigt hast.

Das Ganze sind die Eigenarten von Linux, die aber - wenn man sie recht betrachtet - auch durchaus logisch sind.  :)
« Letzte Änderung: 29. Juli 2020, 13:33:34 von Markjaro »